Autos kollidieren, Wagen überschlägt sich: Fünf Verletzte bei Unfällen auf der A9!

Leipzig - Und schon wieder musste die Feuerwehr zu einem Einsatz auf der A9 bei Leipzig ausrücken. Dieses Mal war ein Auto nahe dem Schkeuditzer Kreuz in Fahrtrichtung München von der Fahrbahn abgekommen.

Und wieder krachte es auf der A9. (Symbolbild)
Und wieder krachte es auf der A9. (Symbolbild)  © 123rf/ Joerg Huettenhoelscher

Der Unfall ereignete sich am Sonntag, gegen 13.30 Uhr.

Wie die Gesamtfeuerwehr Schkeuditz auf ihrer Website berichtet, war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug soll sich daraufhin überschlagen haben und auf einem angrenzenden Feld zum Stehen gekommen sein.

"Die Meldung einer eingeklemmten Person bestätigte sich vor Ort glücklicherweise nicht", so die Feuerwehr. Als die Kameraden am Unfallort eintrafen, sollen Mitarbeiter des Rettungsdienstes bereits mit der Versorgung einer verletzten Person beschäftigt gewesen sein.

Neben den Kameraden aus Schkeuditz waren auch die Feuerwehren aus Kölsa und Wiedemar alarmiert worden. Letztere übernahm die Absicherung der Einsatzstelle sowie die Sicherstellung des Brandschutzes.

Da für die Gesamtfeuerwehr deshalb kein Handlungsbedarf mehr bestand, konnten die Kameraden bereits nach kurzer Zeit ins Gerätehaus zurückkehren.

Seit etwa zwei Wochen kommt es alarmierend häufig zu Unfällen auf der A9 bei Leipzig (TAG24 berichtete). Die Polizei hat deshalb bereits reagiert und bestreift den genannten Autobahnabschnitt mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften, um die Einhaltung von Höchstgeschwindigkeit und Sicherheitsabstand durchzusetzen.

"Weiterhin wurde in Absprache mit der Straßenmeisterei das Verkehrsmanagement mit Hinweistafeln "Staugefahr" ab dem Schkeuditzer Kreuz in Richtung München geschaltet", berichtete Polizeisprecher Richard Baldeweg. Zudem ist die Höchstgeschwindigkeit ab der Anschlussstelle Großkugel in Richtung Süden auf 120 km/h herabgesetzt worden. Im Bereich einer Baustelle sind von nun an nur noch 60 km/h erlaubt.

UPDATE, 10.35 Uhr:

Bei einem weiteren Unfall auf der Autobahn 9 bei Bad Dürrenberg (Saalekreis) sind fünf Menschen verletzt worden. Eine 47 Jahre alte Frau erlitt in der Nacht zum Montag lebensbedrohliche Verletzungen, wie ein Polizeisprecher in Halle mitteilte. Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht in Fahrtrichtung Berlin zwischen dem Kreuz Rippachtal und der Anschlussstelle Bad Dürrenberg.

Aus noch ungeklärter Ursache war die Frau mit ihrem Wagen von der mittleren auf die rechte Fahrspur geraten. Dabei fuhr sie auf den Anhänger eines Lastwagens auf. Das Auto der Frau kam anschließend an der Mittelleitplanke zum Stehen. Auf den Pkw fuhren dann noch zwei weitere Wagen auf. Deren 27 und 35 Jahre alten Fahrer wurden schwer verletzt. Außerdem erlitten zwei Insassen leichte Verletzungen.

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