Mutter stirbt bei Unfall auf Bahnübergang: Kleinkind schwer verletzt

Isenbüttel - An einem unbeschrankten Bahnübergang in Niedersachsen hat ein Zug ein Auto gerammt und über mehrere Hundert Meter mitgeschleift.

Polizisten und Rettungskräfte der Feuerwehr stehen vor einem verunglückten Zug auf dem Bahngleis bei Isenbüttel.
Polizisten und Rettungskräfte der Feuerwehr stehen vor einem verunglückten Zug auf dem Bahngleis bei Isenbüttel.  © Peter Steffen/dpa

Wie es zu dem Unglück in Isenbüttel kommen konnte und ob es Verletzte im Auto und möglicherweise auch im Zug gab, wollte die Polizei am Sonntag zunächst nicht mitteilen.

Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt. Das demolierte Auto befand sich auch Stunden nach dem Unfall am Triebwagen der Regionalbahn an einer Böschung.

Zahlreiche Rettungskräfte und ein Hubschrauber waren im Einsatz.

Der Zug des privaten Unternehmens erixx war auf der Strecke von Uelzen nach Braunschweig unterwegs, als es zu der Kollision kam.

Update, 15.10 Uhr: Bei dem Unfall ist eine 35 Jahre alte Autofahrerin gestorben. Ihre dreijährige Tochter, die mit im Wagen saß, sei schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Das Auto hatte sich mit dem Triebwagen der Regionalbahn verkeilt und war mehrere Hundert Meter mitgeschleift worden. In dem Auto befand sich laut Polizei auch ein Hund, der bei dem Zusammenstoß starb.

Die Nebenstrecke ist nach Angaben der Deutschen Bahn seit dem Vormittag gesperrt.
Die Nebenstrecke ist nach Angaben der Deutschen Bahn seit dem Vormittag gesperrt.  © Peter Steffen/dpa

Titelfoto: Peter Steffen/dpa

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