Tödliche Bergunfälle: Zwei Wanderer stürzen und sterben in den Alpen

Inzell/St. Gilgen - Am Falkenstein in Oberbayern und im Salzburger Land kam es am Donnerstag zu zwei tödlichen Unfällen, bei denen Wanderer abgestürzt sind.

Die Rettungskräfte arbeiteten mit Polizeihubschraubern, um die Abgestürzten zu finden und zu bergen. (Archivbild)
Die Rettungskräfte arbeiteten mit Polizeihubschraubern, um die Abgestürzten zu finden und zu bergen. (Archivbild)  © Matthias Balk/dpa

Ein 51-jähriger Urlauber aus Nordrhein-Westfalen (Kreis Recklinghausen) stürzte laut Polizei beim Abstieg des 1100 Meter hohen Falkenstein in Inzell ab.

Der Mann rutschte unterhalb des Gipfels aus und stürzte circa 200 Meter tief in die Nordostrinne des Bergs. Er war mit seinem 54-jährigen Bekannten zum Falkenstein gewandert. Der Begleiter alarmierte nach dem Absturz die Bergwacht. Die Retter fanden die Leiche des Mannes mithilfe eines Polizeihubschraubers.

Die Bergung aus dem schwierigen Gelände unterstützte ein Polizeibergführer.

Auch im Salzburger Land kam es am Donnerstag zu einem tödlichen Unfall. Ein 85-Jähriger aus Oberösterreich stolperte beim Abstieg von der Eisenau über eine Wurzel. Der Mann stürzte kopfüber in den Graben der Burggrabenklamm. Laut österreichischer Polizei erlag er vor Ort seinen schweren Kopfverletzungen.

Der Leichnam des Mannes konnte mit einem Polizeihubschrauber geborgen werden.

Unwegsames Gelänge stellte die Bergretter vor eine zusätzliche Herausforderung. (Symbolbild)
Unwegsames Gelänge stellte die Bergretter vor eine zusätzliche Herausforderung. (Symbolbild)  © Nicolas Armer/dpa

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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