Unglaublich! Polizei will verletzte Frauen retten, aber 40 Gaffer behindern die Arbeit

Bremen - Am Freitag hat es in Bremen-Gröpelingen einen schweren Auto-Unfall gegeben, bei dem zwei Frauen im Alter von 19 und 25 Jahren schwer verletzt wurden.

Die Polizei musste die Schaulustigen immer wieder vom Unfallort fernhalten. (Symbolfoto)
Die Polizei musste die Schaulustigen immer wieder vom Unfallort fernhalten. (Symbolfoto)  © DPA

Sie wurden von der Wucht des Aufpralls in ihrem Auto eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Jetzt berichtet die Polizei, dass bis zu 40 Schaulustige die Arbeit der Einsatzkräfte behindert haben. Sie hätten immer wieder versucht, an das Unfallauto zu gelangen. Zum Teil gaben sie an, Familienangehörige zu sein. Nur durch ein Großaufgebot der Polizei Bremen gelang es, die Personen schließlich fernzuhalten, so ein Sprecher.

Es mussten Sichtschutzzäune aufgestellt und der Straßenbahnverkehr in beide Richtungen gesperrt werden. Die Polizei weist im Zusammenhang mit dem Vorfall noch einmal auf das richtige Verhalten bei Unfällen hin: Wenn Ihr keine Zeugen seid oder Erste Hilfe leistet, haltet Euch bitte nicht unnötig lange an Unfallstellen auf. Das behindert im Zweifel nur die Arbeit der Einsatzkräfte.

Der Unfall hatte sich in der Nacht zu Freitag nach einem Überholmanöver der 25 Jahre alten Fahrerin ereignet. Ihr Wagen war mit einem Auto zusammengestoßen, in dem drei Männer saßen. Diese blieben unverletzt.

Die Frau habe die Kontrolle verloren, ihr Wagen sei von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Frauen wurden schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 2.15 Uhr konnte die Stapelfeldtstraße in beide Richtungen wieder freigegeben werden.

Titelfoto: DPA

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