Horrorcrash auf A4! Brücken-Geländer verhindert Absturz von Audi A5

Dresden - Horrorcrash auf der A4! Am späten Sonntagabend verunglückten ein Audi-Fahrer (41) und eine VW-Fahrerin (30) kurz hinter Dresden.

Der Audi A5 wurde bei dem Unfall völlig zerstört.
Der Audi A5 wurde bei dem Unfall völlig zerstört.  © Roland Halkasch

Gegen 22.15 Uhr wollte die 30-Jährige auf ihrem Weg von Dresden nach Chemnitz von der mittleren auf die linke Spur fahren und übersah dabei einen Audi. Diesen drückte sie daraufhin kurz vor der Anschlussstelle Wilsdruff rechts gegen die Mittelleitplanke. Der Audi wurde durch den Aufprall zurückgeschleudert und stieß dann gegen den Lastwagen eines 48-Jährigen.

Anschließend schleuderte eines der Fahrzeuge, der Audi A5, gegen die rechte Leitplanke und gegen das Geländer der Saubachtalbrücke. Diese verhinderte schließlich, dass das Auto in die Tiefe stürzte.

Der Audi kam daraufhin auf der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrer des Wagens wurde eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus Wilsdruff und Klipphausen befreit werden. Wie ein Sprecher der Polizei auf TAG24-Anfrage mitteilte, wurde der 41-Jährige schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Frau wurde leicht verletzt und ebenfalls in eine Klinik eingeliefert. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die Autobahn musste aufgrund des Unfalls Richtung Chemnitz für insgesamt 2,5 Stunden gesperrt voll werden. Es bildete sich ein etwa 10 Kilometer langer Stau.

Auch am Morgen ist der rechte Fahrstreifen zwischen Raststätte Dresdner Tor Nord und Wildsdruff wegen Instandsetzungensarbeiten noch immer gesperrt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro.

Update 10.16 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, wird es aufgrund des beschädigten Brückengeländers auch weiterhin zu Einschränkungen kommen.

Das Brückengeländer verhinderte, dass das Auto abstürzte.
Das Brückengeländer verhinderte, dass das Auto abstürzte.  © Roland Halkasch
Der Fahrer des Audis wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Der Fahrer des Audis wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt.  © Roland Halkasch

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