Unfall auf Bundesstraße: Vier Tote, mehrere Verletzte

Dransfeld - Den Rettungskräften bot sich ein schreckliches Bild: überall Trümmer und dazwischen Tote.

Zwei völlig zerstörte Autos stehen an der B3 nahe Dransfeld.
Zwei völlig zerstörte Autos stehen an der B3 nahe Dransfeld.  © Stefan Rampfel/dpa

Bei einem schweren Unfall mit mehreren Autos auf der Bundesstraße 3 nahe Dransfeld bei Göttingen starben vier Menschen.

Es gab zudem mehrere Verletzte, wie die Polizei am späten Samstagabend mitteilte.

Die Ursache für den Unfall mit fünf Autos war zunächst unklar.

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Nach Polizeiangaben befindet sich die Unfallstelle etwa 100 Meter hinter dem Ortsausgang von Dransfeld in Fahrtrichtung Göttingen.

Die Bundesstraße musste in dem Bereich in beiden Richtungen gesperrt werden.

Mehr Einzelheiten gab die Polizei zunächst nicht bekannt, kündigte aber eine weitere Pressemitteilung für Sonntagmorgen an.

Update, 10.19 Uhr: Unfallursache gefunden

Eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes sieht in eines der Unfallfahrzeuge.
Eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes sieht in eines der Unfallfahrzeuge.

Bei dem Unfall mit vier Toten wurden zwei weitere Menschen schwerst, fünf Menschen leicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Am Sonntagmorgen war die Bundesstraße 3 an der Unfallstelle weiter gesperrt.

Ersten Erkenntnissen zufolge führte der Überholversuch einer 23-jährigen Autofahrerin kurz hinter dem Ortsausgang von Dransfeld zu dem Unfall.

Die Frau wollte laut Polizei einen vor ihr fahrenden Wagen überholen, als ihr Auto gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug prallte.

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Die 23-Jährige sowie drei Insassen des entgegenkommenden Wagens im Alter von 65, 62 und 86 Jahren wurden dabei tödlich verletzt.

Zwei weitere Insassen der beiden Unfallwagen wurden schwerst verletzt in Krankenhäuser gebracht.

In der Folge kam es zu weiteren Unfällen, an denen drei Autos beteiligt waren. Deren fünf Insassen im Alter zwischen 17 und 65 Jahren wurden leicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat die Ermittlungen übernommen. Wie lange die Sperrung der Unfallstelle bestehen bleibt, war zunächst noch unklar.

Bis in die Nacht waren laut Polizei unter anderem mehrere Rettungswagen, Notfallseelsorger und mehrere Ortsfeuerwehren vor Ort.

"Die intensiven Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden am Sonntag fortgesetzt", hieß es von der Polizei.

Update, 15.15 Uhr: Vollsperrung der B3 aufgehoben

Nach dem Unfall mit vier Toten auf der Bundesstraße 3 bei Dransfeld im Landkreis Göttingen hat die Polizei die Vollsperrung aufgehoben.

Zuvor hätten ein Sachverständiger der Dekra und Beamte der Polizei Hann. Münden die Unfallstelle begutachtet, teilte die Polizei am Sonntag mit. In Dransfeld waren am Samstagabend vier Menschen beim Frontalzusammenstoß zweier Autos gestorben.

In der Folge kam es zu weiteren Unfällen, an denen drei Autos beteiligt waren. Insgesamt wurden zwei weitere Menschen schwerst und fünf leicht verletzt.

Titelfoto: Stefan Rampfel/dpa

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