Unfall auf der A9! LKW-Fahrer hat mehrere Schutzengel

Schleiz - Die Kameraden der Feuerwehr Schleiz sind bereits einiges gewohnt. Doch das Bild, was die Feuerwehrleute am Samstagmorgen auf der A9 erwartete, wird ihnen wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Ein Anblick den die Rettungskräfte auch nicht alle Tage sehen.
Ein Anblick den die Rettungskräfte auch nicht alle Tage sehen.  © News5

Ein Lkw-Fahrer war mit seinem Lastzug die Autobahn von Berlin in Richtung Hof unterwegs.

Zwischen den Anschlussstellen Schleiz und Bad Lobenstein verlor er auf Höhe von Seubtendorf aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Lkw. Der Brummi krachte in die rechte Leitplanke und walzte das Feld auf fast 200 Meter nieder.

Dabei riss er sich nicht nur den Tank auf, sondern sein Hänger stellte sich auch quer und kippte schließlich um.

Genau über einem circa 35 Meter tiefen Hang blieb dieser liegen und ragte in die Luft. Nur an der Deichsel hängend und wohl in einem guten Winkel liegend, verhinderten es mehrere Schutzengel, dass nicht der komplette Lkw den Abhang hinabgestürzt ist.

Diesem Umstand ist es vermutlich auch zu verdanken, dass der Fahrer mit leichten Verletzungen davonkam.

"Einen halben Meter weiter drüben und er wäre den Hang runter gestürzt. Für den Fahrer hätte es dann bestimmt nicht gut ausgesehen", ist sich Einsatzleiter Ronny Schuberth sicher.

Da hunderte Liter Kraftstoff sowie AdBlue über die Autobahn flossen, musste diese für die Reinigungsarbeiten komplett gesperrt werden.

Mit Plasmaschneidern kappten die Feuerwehrleute die Leitplanken unter dem Laster, ehe ein Bergeunternehmer den Havaristen wieder zurück auf den sicheren Boden stellte.

Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro.

Glück im Unglück! Nur ein paar Meter weiter und der ganze LKW wäre die Böschung runtergerutscht.
Glück im Unglück! Nur ein paar Meter weiter und der ganze LKW wäre die Böschung runtergerutscht.  © News5

Titelfoto: News5

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