Suff-Fahrt endet im Gegenverkehr, dann folgt der nächste Crash

Hamburg - Am frühen Donnerstagmorgen hat es auf der Rodigallee in Hamburg einen Verkehrsunfall gegeben, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren. Zwei Menschen wurden verletzt.

Auch die Feuerwehr rückte an, um die Unfallstelle zu sichern.
Auch die Feuerwehr rückte an, um die Unfallstelle zu sichern.  © citynewstv.de

Nach ersten Informationen der Polizei soll einer der Fahrer stark alkoholisiert gewesen sein. Dieser habe gegen 7 Uhr versucht, mit seinem Auto einen Linienbus zu überholen, geriet dabei aber auf die Gegenfahrbahn.

Dort stieß der Wagen mit einem entgegenkommenden Kleintransporter zusammen, auch der Linienbus wurde touchiert. Ein weiterer Transporter fuhr anschließend auch noch direkt in die Unfallstelle hinein.

Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um die Verletzten, zwei Personen kamen ins Krankenhaus, darunter auch der Unfallverursacher. Bei ihm wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,6 Promille ergab.

Die Rodigallee wurde für die Aufräumarbeiten komplett gesperrt, im Berufsverkehr kommt es weiter zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, auch Busse sind betroffen. Wie die Hochbahn auf Twitter mitteilte, komme es auf den Linien 10, 11, 163 und 263 zu Verspätungen.

Erst in der Nacht zu Mittwoch hatte es in Hamburg einen ähnlichen Unfall gegeben, bei dem eine alkoholisierte Frau in der Elbchaussee die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren hatte. Sie geriet mit ihrem Wagen in den Gegenverkehr, zerstörte eine Bushaltestelle, riss eine Mauer und einen Stromkasten mit und rammte mehrere geparkte Fahrzeuge.

Die 34-Jährige kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus (TAG24 berichtete).

Titelfoto: citynewstv.de

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