Fußgänger stirbt bei illegalem Straßenrennen: Polizei fahndet nach weiteren Rasern

Hamburg - Der Fall macht fassungslos: In der Nacht zu Sonntag ist ein Fußgänger auf der Wandsbeker Chaussee in Hamburg von einem Raser totgefahren worden (TAG24 berichtete).
In diesem PS-starken Auto war der 23-jährige Raser unterwegs, als er einen Fußgänger in Hamburg überfuhr.
In diesem PS-starken Auto war der 23-jährige Raser unterwegs, als er einen Fußgänger in Hamburg überfuhr.  © Blaulicht-News.de / Sebastian Peters

Die Polizei hat inzwischen weitere Hintergründe zu dem schrecklichen Unfall veröffentlicht.

Demnach soll es sich bei dem Autofahrer um einen 23-jährigen Türken handeln.

Der Mann sei mit seinem Mercedes der E-Klasse auf der Wandsbeker Chaussee stadteinwärts gefahren, als er gegen 00.09 Uhr in Höhe der Hausnummer 313 einen 58-jährigen Fußgänger auf der Fahrbahn erfasste.

Der Mann wollte im Bereich der S- und U-Bahnhaltestellen Wandsbeker Chaussee die gleichnamige Straße überqueren.

Nach der Kollision blieb der 58-Jährige schwer verletzt auf der Straße liegen, wurde vom Rettungsdienst wiederbelebt, starb aber im Laufe des frühen Morgens im Krankenhaus.

Nach Polizeiangaben fuhr der Mercedes viel zu schnell. Der 58-Jährige hatte vermutlich keine Chance, das Auto rechtzeitig zu sehen.

Der Mercedes-Fahrer soll laut Zeugenaussagen an einem verbotenen Straßenrennen beteiligt gewesen sein. Mindestens ein weiterer Autofahrer soll den lebensgefährlichen Irrsinn mitgemacht haben.

Der 23-jährige Mercedes-Fahrer erlitt einen Schock. Die Polizei stellte Auto und Führerschein sicher. Außerdem wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Beteiligung an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.

Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder die Angaben zu dem mutmaßlichen Straßenrennen oder den daran Beteiligten machen können.

Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040 4286 56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg, unter der Rufnummer 040 4286 53961 bei der Unfallstaffel Ost oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Titelfoto: Blaulicht-News.de / Sebastian Peters


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