Trotz Überholverbot: Mercedes-Fahrer rast in Gegenverkehr und tötet Familienvater

Höchstadt - Bei einem schweren Autounfall mit zehn Verletzten ist nahe dem mittelfränkischen Höchstadt ein Familienvater ums Leben gekommen.

Die teils lebensgefährlich verletzten Opfer mussten von der Feuerwehr aus den Autos befreit werden.
Die teils lebensgefährlich verletzten Opfer mussten von der Feuerwehr aus den Autos befreit werden.  © News5/ Merzbach

Wie die Polizei mitteilte, war ein 67-Jähriger am Samstagnachmittag mit seinem Mercedes im absoluten Überholverbot zum Überholen ausgeschert und in den Gegenverkehr gerast.

Dort krachte sein Auto mit voller Wucht in mehrere entgegenkommende Fahrzeuge. Darunter ein Renault mit drei Personen und der Nissan des 41 Jahre alten Familienvaters, der mit seiner Frau und fünf Kindern (1 bis 12 Jahre) unterwegs war.

Der Mann starb am Abend im Krankenhaus. Notärzte und Sanitäter versorgten zehn weitere, teil lebensgefährlich verletzte Opfer. Neben sechs Rettungswagen und drei Rettungshubschrauber waren sieben Notärzte an der Unfallstelle im Einsatz. Notfallseelsorger mussten auch Ersthelfer betreuen, die das Geschehen miterlebt hatten.

Einige von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Die Bundesstraße 505 war mehrere Stunden gesperrt.

Update aktueller Ermittlungsstand: Ursache für das Ausscheren in den Gegenverkehr unklar

Nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei soll der Mercedesfahrer nicht zum Überholen ausgeschert haben. Möglicherweise könnte ein technischer Defekt oder ein medizinisches Problem des 67-Jährigen die Ursache für das Fahren in den Gegenverkehr gewesen sein. Der Mann zog sich bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen zu und ist derzeit nicht vernehmungsfähig.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war an der B505 im Einsatz.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften war an der B505 im Einsatz.  © News5/ Merzbach

Titelfoto: News5/ Merzbach

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