Nach Tod zweier Feuerwehrmänner: Brandenburg trauert, Flaggen auf Halbmast

Die Flaggen stehen auf Halbmast. Ein ganzes Bundesland trauert um die verstorbenen Feuerwehrmänner.
Die Flaggen stehen auf Halbmast. Ein ganzes Bundesland trauert um die verstorbenen Feuerwehrmänner.  © DPA

Brandenburg an der Havel - Nach dem tragischen Unfalltod zweier Feuerwehrmänner bei einem Hilfseinsatz trauert Brandenburg.

An öffentlichen Gebäuden wurden die Fahnen am Dienstag auf halbmast gesetzt. "Es ist eine Tragödie, die für mich kaum zu fassen ist", betonte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). "Sie wollten Leben retten, kamen dabei selbst zu Tode." Das mache ihn unendlich traurig.

An der Landeswehrfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt (Märkisch-Oderland) wurde mit einer Schweigeminuten der toten Kameraden gedacht.

Die beiden 23 und 38 Jahre alten Feuerwehrmänner waren bei einem Einsatz auf der Autobahn 2 bei Brandenburg ums Leben gekommen, wie TAG24 berichtete.

Während der Aufnahme eines Unfalls streifte aus ungeklärter Ursache ein Laster zunächst einen Funkstreifgenwagen und dann das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Der Wagen kippte um und begrub beide Feuerwehrleute unter sich.

Die Männer starben noch am Unfallort.

Die konsternierten Kollegen sitzend trauernd an der Leitplanke.
Die konsternierten Kollegen sitzend trauernd an der Leitplanke.  © Morris Pudwell