2,5 Kilometer lange Unfallstelle: Mindestens sechs Tote bei Massenkarambolage

Fort Worth (USA) - Dieser Unfall nimmt ein Ausmaß an, auf das die Retter wohl nicht vorbereitet gewesen sein dürften!

Chaotische Szenen zeichneten sich an der Unfallstelle ab.
Chaotische Szenen zeichneten sich an der Unfallstelle ab.  © dpa/AP/The Dallas Morning News/Lawrence Jenkins

Bei einer Massenkarambolage am Donnerstagmorgen gegen 6 Uhr (Ortszeit) im US-Bundesstaat Texas krachten ersten Schätzungen zufolge mehr als 100 Fahrzeuge ineinander, wie die Lokalzeitung Fort Worth Star Telegram berichtete.

Fünf Menschen sollen bei dem schweren Unfall auf der Autobahn I-35W bislang gestorben sein, Dutzende Autofahrer verletzten sich. Die örtliche Polizei bestätigte diese Angaben gegenüber dem Blatt und führte weiter aus, dass die fünf Todesopfer noch vor Ort für tot erklärt wurden.

Wie viele Menschen sich bei dem Crash insgesamt verletzt hatten, steht derzeit noch nicht fest. Am Vormittag wurden 36 Personen in Krankenhäuser transportiert, erklärte der Rettungsdienst der Zeitung. Mehrere Betroffene hätten schwere Verletzungen.

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"Sanitäter fanden alle paar Minuten neue Opfer, als sie von Auto zu Auto fuhren", schrieb die Zeitung. Einige mussten aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

Die Unfallstelle erstrecke sich laut offiziellen Angaben auf mehr als 2,5 Kilometer Länge.

Fotos und Videos zeigen das Ausmaß des heftigen Unfalls

Autobahn noch lange Zeit gesperrt

Die Polizei teilte auf Twitter mit, dass die Massenkarambolage wohl auf das Wetter zurückzuführen sei. So habe überfrierender Regen zu einer spiegelglatten Fahrbahn geführt. Auch soll es leichten Schneefall gegeben haben.

Autofahrer, die nicht verletzt sind, sollen sich laut den Beamten untereinander die Versicherungsdaten austauschen und den Unfallort verlassen. In der Nähe wurde dazu ein Krisenzentrum eingerichtet. Dort können sich leicht Verletzte auch aufwärmen und etwas essen, bis sie ins Krankenhaus gebracht werden können.

Die Autobahn wurde komplett gesperrt. Die Polizei dazu: "Erwarten Sie lange Verzögerungen."

Update, 12. Februar, 6 Uhr: Sechs Tote und Dutzende Verletzte

Laut der Deutschen Presseagentur waren bei dem Unfall mehr als 130 Fahrzeuge beteiligt. Die Zahl der Todesopfer ist auf mindestens sechs angestiegen. Rund 65 Menschen seien verletzt und in Krankenhäuser gebracht worden.

Titelfoto: dpa/AP/The Dallas Morning News/Lawrence Jenkins

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