Schwerer Lkw-Unfall auf der Autobahn: Laster durchbricht Leitplanke

Weingarten/Karlsruhe - Schwerer Unfall am Donnerstagvormittag auf der A5!

Ein großes Trümmerfeld an der Unfallstelle.
Ein großes Trümmerfeld an der Unfallstelle.  © Aaron Klewer/Einsatz-Report24

Wie eine Sprecherin der Polizei Karlsruhe TAG24 am Telefon mitteilte, sind gegen 8.37 Uhr zwischen Weingarten und Karlsruhe-Nord in Fahrtrichtung Karlsruhe zwei Lkw zusammengekracht.

Nach ersten Zeugenaussagen soll der vordere der beiden Lastwagen mit einer Panne auf dem Standstreifen gestanden sein, als ihn der andere Lkw von hinten erfasste - diese Information sei aber noch nicht bestätigt.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde ein Lkw nach rechts abgewiesen und durchbrach die Leitplanke.

Der Fahrer des unfallverursachenden Lastwagens wurde bei dem Unfall leicht verletzt, der andere Mann blieb unverletzt.

Derzeit ist an der dreispurigen Unfallstelle nur der linke Fahrstreifen freigegeben, es staut sich bereits auf über 10 Kilometern Länge.

Für die Bergung der Lkws wird ein Kran benötigt, die Arbeiten werden voraussichtlich noch bis in den Nachmittag andauern.

Unfallverursacher war abgelenkt und übersah Pannen-Lkw

Der Lkw wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts abgewiesen und durchbrach die Leitplanke.
Der Lkw wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts abgewiesen und durchbrach die Leitplanke.  © Aaron Klewer/Einsatz-Report24

Update 15.46 Uhr: Wie die Polizei jetzt mitteilte, platzte dem Lkw eines 47-Jährigen in Höhe Hagsfeld ein Reifen, weshalb er auf den Standstreifen fuhr und dort anhielt. 

Der 42-jährige Fahrer des anderen Lkw kam infolge einer Ablenkung zu weit nach rechts ab und fuhr dem stehenden Sattelzug auf. 

Da zur Bergung ein Kran eingesetzt wurde, musste die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt werden. Außerdem musste aufgrund ausgelaufenen Diesels die Fahrbahn gereinigt werden. 

Inzwischen wurden der linke und mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben, der rechte wird vermutlich noch bis in die Abendstunden gesperrt sein.

Der entstandene Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24

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