Video zeigt Horror-Crash: Pick-up-Fahrer verliert die Kontrolle und stürzt 20 (!) Meter in die Tiefe

Milwaukee - Dieser Mann hatte wohl alle Schutzengel der Welt! Am vergangenen Wochenende stürzte ein Pick-up von einer Autobahnbrücke etwa 20 Meter in die Tiefe. Wie durch ein Wunder überlebte der Fahrer diesen irren Sturz.

20 Meter fiel der PickUp in die Tiefe.
20 Meter fiel der PickUp in die Tiefe.  © Screenshot/Twitter/Carl Deffenbaugh

Gegen 9.49 Uhr Ortszeit geschah das Unglück am Samstagmorgen auf der Interstate 94 in südlicher Richtung.

Der Fahrer kam aus bislang noch nicht restlos geklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab, rauschte in die Schutzwand am Straßenrand und stürzte im Anschluss mit seinem Pick-up über die Brüstung in die Tiefe.

Nach etwa 20 Metern im freien Fall krachte er dann kopfüber auf die unter ihm entlangführende Notspur für die Fahrbahn unterhalb der Überführung.

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Wie Fox News meldet, kam der Fahrer selbst wie durch ein Wunder mit lediglich leichten Blessuren davon. Auch andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht verletzt.

Bürger leisteten noch auf der Interstate 94 erste Hilfe

"Als die Deputies eintrafen, fanden sie den roten Pickup aufrecht auf der rechten Notspur der I-94 in westlicher Richtung. Zwei Bürger waren vor Ort und leisteten Hilfe für den einsamen Insassen", so das Sheriff-Büro am Samstag via Twitter.

Darüber hinaus war der Fahrer "bei Bewusstsein, atmete und zeigte keine Anzeichen einer Beeinträchtigung".

PickUp-Fahrer im Krankenhaus durchgecheckt

Der Mann kam dennoch in ein örtliches Krankenhaus, wurde dort medizinisch versorgt und durchgecheckt.

Warum er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ist indes noch nicht ganz klar. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass die eisigen Temperaturen sowie Schnee hauptverantwortlich für den schweren Unfall waren.

Das Einfrieren von geschmolzenem Schnee habe laut dem Chef des Straßenamtes Milwaukee dazu geführt, dass sich eine Art "natürliche Rampe" bildete, so Eddie Santiago gegenüber WISN 12.

Über diese scheint er gefahren und im Anschluss in die Tiefe gestürzt zu sein.

Wisconsin ebenfalls von eisigen Temperaturen und Schnee heimgesucht

Die Ermittlungen dauern noch an.

Ähnlich wie hierzulande sind auch ein weiter Teil des mittleren Westens der Vereinigten Staaten von einer Kälte- und Schneewelle betroffen.

Titelfoto: Screenshot/Twitter/Carl Deffenbaugh

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