Auto bleibt nach Defekt auf Bahnübergang liegen, dann kommt der Zug!

Villingen-Schwenningen - Schwerer Unfall im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreises)!

Das Auto ist nach dem Unfall heftig zerdellt.
Das Auto ist nach dem Unfall heftig zerdellt.  © Kamera 24

Der absolute Albtraum für jeden Autofahrer: Ein Zug erfasste am Samstagmittag gegen 13.40 Uhr einen Wagen, der zuvor aus technischen Gründen ausgerechnet auf dem Bahnübergang stehen blieb.

Wie der Schwarzwälder Bote berichtete, hatten Helfer noch versucht, den Wagen über die Gleise zu schieben.

In diesem Moment ging dann die Schranke runter und der Zug kam näher.

Glücklicherweise konnte sich die Fahrerin (69) noch rechtzeitig aus dem Auto befreien, bevor der Zug, der in Richtung Freiburg unterwegs war, mit voller Wucht den Wagen erwischte.

Zuvor hatte der Zugführer noch wie wild gehupt, was den Unfall aber nicht mehr verhinderte.

Das Auto wurde durch den Crash gegen die Bahnschranke geschleudert und Teile des Wagens flogen meterweit durch die Luft.

Die Fahrerin des völlig zerdellten Renault Scenic erlitt zwar einen Schock, blieb aber unverletzt, weshalb man wohl von Glück im Unglück sprechen kann. Lediglich ein Insasse des Zuges, in dem insgesamt zehn Menschen saßen, wurde leicht verletzt.

Die Person wurde anschließend von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte waren unter anderem mit einem Hubschrauber im Einsatz.

Die Bahnstrecke bei Villingen-Schwenningen in Richtung Freiburg ist nach einem schweren Unfall gesperrt

Die Feuerwehr evakuierte derweil die Bahn. Für die gestrandeten Fahrgäste wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Strecke blieb zunächst gesperrt. Bezüglich der Unfallursache ermittelt nun die Polizei.

Bei dem Renault Scenic entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 20.000 Euro, teilte die Polizei in einer Pressemitteilung am Samstagabend mit. Der Schaden am Zug betrug sogar 50.000 Euro.

Dennoch muss man wohl festhalten: Es hätte schlimmer kommen können.

Titelfoto: Kamera 24

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