Auto rast in Fußgänger-Gruppe: Todesopfer waren Polizisten

Neumünster - Der schreckliche Unfall in Neumünster (Schleswig-Holstein) erschüttert die Menschen in der Region. Zwei Fußgänger starben. Die Ermittlungen dazu gehen weiter.

Der Autofahrer tötete an der Unfallstelle zwei Polizisten.
Der Autofahrer tötete an der Unfallstelle zwei Polizisten.  © Christian Charisius/dpa

Unfallsachverständige seien beauftragt, den Unfallhergang zu untersuchen, sagte ein Sprecher der Polizei.

Auch werde untersucht, ob der 24 Jahre alte Mann, der mit seinem Auto am späten Mittwochabend zwei Fußgänger getötet und eine Frau lebensgefährlich verletzt hatte, betrunken war oder Drogen genommen hatte.

Mit Ergebnissen sei aber erst in einigen Tagen zu rechnen.

Die Todesopfer - ein 34-Jähriger und seine 30 Jahre alte Lebensgefährtin - waren beide Polizisten. Eine 27 Jahre alte Frau kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der 24-Jährige besitzt nach Polizeiangaben keinen Führerschein.

Er war nach ersten Ermittlungen zu schnell unterwegs und kam auf nasser Straße in einer leichten Kurve von der Fahrbahn ab.

Mit Blumen und Kerzen drücken Menschen an der Unfallstelle ihre Anteilnahme aus.
Mit Blumen und Kerzen drücken Menschen an der Unfallstelle ihre Anteilnahme aus.  © Christian Charisius/dpa

Der Wagen riss einen Baum, ein Verkehrsschild und Betonpoller raus und erfasste die Dreiergruppe. Auch der Fahrer kam ins Krankenhaus. Er erlitt einen Schock.

Update, 11.54 Uhr: Fahrlässige Tötung

Gegen den 24 Jahre alten Fahrer des Wagens wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Ergebnisse der Untersuchung des Unfallhergangs seien noch nicht zu erwarten, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag.

Der Gesundheitszustand des einzig überlebenden Unfallopfers, eine 27 Jahre alte Frau, war nach Erkenntnissen der Polizei am Freitag unverändert.

Update, 13.55 Uhr: Drittes Todesopfer

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ist nun auch die 27-Jährige gestorben.

Sie erlag in der Klinik ihren Verletzungen.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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