Betrunkener BMW-Fahrer kracht in Motorrad: Mann (44) sofort tot, Tochter muss alles mit ansehen!

Gimbsheim - Es sollte lediglich eine abendliche Motorrad-Fahrt von Vater und Tochter werden, doch sie endete am Dienstagabend in einem absoluten Drama. Bei einem Unfall nahe dem rheinland-pfälzischen Gimbsheim (Landkreis Alzey-Worms) kam es zu einem tödlichen Unfall, bei dem ein 44-Jähriger ums Leben kam.

Der 44-jährige Familienvater am Steuer des Motorrads erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.
Der 44-jährige Familienvater am Steuer des Motorrads erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.  © Polizeidirektion Worms

Wie Sprecher der Staatsanwaltschaft Mainz und der Polizeidirektion Worms am Mittwochmorgen berichteten, sei das Vater-Tochter-Gespann gegen 21 Uhr mit einem Motorrad auf der Bundesstraße 9 in Richtung Mainz unterwegs gewesen.

In Höhe Gimbsheim sei dann ein 47-Jähriger am Steuer seines BMW in die Bundesstraße eingebogen. Hierbei habe der Autofahrer, der zuvor die Landstraße 437 aus Richtung Gimbsheim kommend befahren hatte, dem Krad ersten Ermittlungen zufolge wohl die Vorfahrt genommen - es kam zum Zusammenstoß.

Die Wucht des Aufpralls gestaltete sich dermaßen stark, dass der 44-Jährige am Steuer des Motorrades noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag. Seine 14 Jahre alte Tochter, die das grausame Spektakel miterleben musste, wurde bei dem Unfall selbst schwer verletzt und kam mit einem Rettungshubschrauber umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Der Fahrer des BMW wurde bei dem Crash lediglich leicht verletzt. Nach Anrücken der Einsatzkräfte und den ersten polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Autofahrer keinen Führerschein mehr besaß. Doch damit noch nicht genug.

Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass der 47-jährige zum Zeitpunkt des Unfalls rund 2 Promille Alkohol im Blut hatte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die B9 wurde im Zuge der Bergungs- und Aufräumarbeiten sowie der Unfallaufnahme für rund vier Stunden voll gesperrt. 

Bei dem tragischen Unfall entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Zeugen, die Hinweise zum genauen Unfallhergang geben können, sind dazu angehalten sich unter der Rufnummer 06241/8520 mit der zuständigen Polizeiinspektion in Worms in Verbindung zu setzen.

Titelfoto: Polizeidirektion Worms

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