BMW-kracht frontal in Opel: Ein Mann kommt ums Leben!

Möglingen - Tödlicher Frontal-Unfall am Donnerstagabend im baden-württembergischen Kreis Ludwigsburg!

Die Unfallstelle am Donnerstagabend.
Die Unfallstelle am Donnerstagabend.  © SDMG / Hemmann

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gegenüber TAG24 berichtet, geschah das Unglück gegen 19.18 Uhr.

Ein BMW-Fahrer (45) war auf der L1140 von Ludwigsburg in Richtung Schwieberdingen unterwegs.

In der Nähe von Möglingen geriet er aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und krachte dort frontal in einen Opel.

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Der Fahrer (54) des Opels wurde eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Seine Beifahrerin (53) sowie der Unfallverursacher im BMW wurden schwer verletzt.

Mit leichten Verletzungen kam die 34 Jahre alte Beifahrerin im BMW davon.

Ein Gutachter soll klären, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Beide Fahrzeuge wurden darum sichergestellt, die Landesstraße ist im Bereich der Unfallstelle derzeit (Stand: 22.25 Uhr) nach wie vor gesperrt.

Update, 18. Juni, 1.30 Uhr:

Nun liegen weitere Informationen seitens Staatsanwaltschaft und Polizei vor.

Demnach wurde die 43-Jährige im BMW schwer verletzt. Zunächst war unserer Redaktion von leichten Verletzungen berichtet worden.

Die Sperrung der L1140 wurde nach Polizeiangaben gegen 0.30 Uhr aufgehoben. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet.

Der Rettungsdienst war mit insgesamt vier Rettungswagen, einen Krankentransportwagen, zwei Notärzten, einem leitenden Notarzt mit insgesamt 16 Einsatzkräften sowie einem Notfall-Nachsorgeteam zur Angehörigenbetreuung im Einsatz.

Die Feuerwehren aus Möglingen, Asperg und Ludwigsburg rückten mit zwölf Fahrzeugen, 45 Einsatzkräften sowie dem Kreisbrandmeister an. "Die Straßenmeisterei Ludwigsburg war mit einem Fahrzeug und zwei Mann vor Ort", schreiben die Beamten in der Nacht auf Freitag.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte insgesamt neun Streifenbesatzungen eingesetzt. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 70.000 Euro.

Titelfoto: SDMG / Hemmann

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