Yacht mit sieben Seglern gesunken: Bergung aus der Nordsee

Cuxhaven – Die in der Nordsee im Bereich Außenelbe mit sieben Seglern gesunkene Yacht ist am Donnerstag geborgen worden.

Die 15 Meter lange Yacht war am 12. August gesunken.
Die 15 Meter lange Yacht war am 12. August gesunken.  © -/Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes/dpa

"Wir haben die Yacht am Haken und schleppen sie nun ganz vorsichtig nach Cuxhaven", sagte Andreas Wulf vom Bergungsunternehmen Otto Wulf GmbH & Co. KG auf dpa-Anfrage. "Das Fahrwasser in der Außenelbe ist wieder frei." 

Das Schiff, das aus 18 Metern Tiefe gehoben wurde, sollte am frühen Abend in Cuxhaven eintreffen.

Bei dem Schleppvorgang lag ein Großteil der Yacht unter Wasser. Mast und Bug ragten aus dem Wasser. Ein Taucher hatte in der von starker Strömung geprägten Außenelbe eine Hebevorrichtung an dem Havaristen befestigt. 

Die 15-Meter-Yacht, die inzwischen den Namen "Sharki" trägt, war am späten Dienstagabend mit sieben polnischen Seglern an Bord gesunken.

Die Wasserschutzpolizei prüft, ob das Boot wie vom Kapitän geschildert mit einer Fahrwassertonne kollidiert und dann untergegangen war. 

Die Segler, vier Männer und drei Frauen, hatten sich auf eine Rettungsinsel flüchten können und waren von den Seenotrettern geborgen worden. Alle blieben unverletzt. Das Boot war auf dem Weg vom Nord-Ostsee-Kanal nach Helgoland.

Titelfoto: -/Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes/dpa

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