E-Auto fängt Feuer: Mann mit Behinderung schafft es nicht aus eigener Kraft heraus!

Pötschen (Österreich) - Ein Polizist wurde zum Helden, als er zufällig ein brennendes Fahrzeug sah und sofort beherzt eingriff.

Das E-Auto brannte lichterloh.
Das E-Auto brannte lichterloh.  © Landespolizeidirektion Oberösterreich

Wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich erst am gestrigen Dienstag berichtete, war der Beamte, der nur Pascal genannt wird, am Samstagabend gerade auf dem Weg zum Tanken seines Streifenwagens, als er das brennende Auto kurz vor dem Pötschenpass vorfand.

"Er fackelte nicht lange", berichtete die Polizei auf Twitter, "und rettete den körperlich beeinträchtigten Beifahrer."

Dieser schaffte es mit eigenen Kräften nicht rechtzeitig aus dem Fahrzeug heraus. Dieses stand zu diesem Zeitpunkt schon merklich in Vollbrand. 

Der Fahrer des Unfallwagens soll es indes selbstständig geschafft haben, auszusteigen. Weitere Insassen gab es laut Vor-Ort-Berichten nicht.

Polizist Pascal wies die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lupitsch nach ihrer Ankunft darauf hin, dass es sich um ein Elektro-Fahrzeug handelte. Das Löschen solcher Autos stellte sich schon öfter als schwierig heraus (TAG24 berichtete).

So auch in diesem Fall: Immer wieder fing der Wagen Feuer, musste am Ende in einem Spezialcontainer einer anderen Feuerwehr abtransportiert werden.

Insgesamt 26 Kameraden waren mit den Löscharbeiten und dem anschließenden Reinigen der Straße beschäftigt.

So berichten Polizei und Feuerwehr über den Fahrzeugbrand

Vier Stunden dauerte dieser Einsatz an der viel befahrenen Passstraße.

Titelfoto: Landespolizeidirektion Oberösterreich

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