Sie mussten im kalten Wasser ausharren: Polizei rettet junge Frauen aus Bodensee

Friedrichshafen - Am Sonntag sind drei junge Frauen auf dem Bodensee nahe Eriskirch in Seenot geraten.

Die Polizei übergab das Trio ihrem Vater. (Symbolbild)
Die Polizei übergab das Trio ihrem Vater. (Symbolbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Wie die Polizei berichtet, geschah der Vorfall gegen 16 Uhr. 

Drei Schwestern (16, 24, 26) waren mit einem Kanu unterwegs. Beim Versuch, sich zu erfrischen, kenterte das Kanu und lief voller Wasser.

Alle drei mussten mit Badekleidung im 15 Grad kalten Wasser ausharren, bis die Wasserschutzpolizei eintraf.

"Die Schwestern kamen mit dem Schrecken und einer leichten Unterkühlung davon. Die Beamten der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen übergaben anschließend die Geschwister in die Obhut des Vaters", heißt es weiter. 

Ein bereits angeforderter Rettungshubschrauber, ein Boot des DLRG sowie ein Boot der Feuerwehr mussten nicht mehr eingreifen.

Die Polizei weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass Wassersport wie etwa Stand-up-Paddeln, Rudern, Kanufahren auf dem Bodensee zwar gestattet ist, aber aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen mit der nötigen Vorsicht und unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften betrieben werden sollte.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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