Explosion bei Grill-Party: Mann zündet sich aus Versehen selbst an

Louisiana (USA) - Er wollte nur den Grillvorgang etwas beschleunigen, doch das ging gründlich daneben. Der 33-jährige Charles Dittler erlitt bei einer BBQ-Party Verbrennungen dritten Grades.

Charles ließ sich nach dem Unfall nicht hängen. Heute führt er wieder ein normales Leben.
Charles ließ sich nach dem Unfall nicht hängen. Heute führt er wieder ein normales Leben.  © Facebook Screenshot @Charles Wopdontstop Dittler

Wie Mirror berichtet, goss Charles Dittler bei einer Grill-Party in Louisiana eine ganze Dose Benzin über das Feuer. Über die Auswirkungen war er sich offenbar nicht im Klaren.

Was nur das Grillen ein bisschen beschleunigen sollte, führte zu einer heftigen Explosion, die dem 33-Jährigen extrem starke Verbrennungen zufügte. Die Flammen entstellten ihn beinahe völlig.

Darry Wright, der Vater seiner ehemaligen Freundin, versuchte zu helfen und Charles in Flammen mit einem Feuerlöscher löschen, aber da rollte dieser bereits zehn Sekunden lang brennend auf dem Boden herum.

"Als würde man lebendig verglühen", beschrieb der Familienvater später den heftigen Moment, kurz bevor er ins Koma fiel.

Seine Freunde riefen umgehend den Notdienst, der Charles ins Krankenhaus brachte. Inzwischen hat der junge Mann zwei Jahre hinter sich, die im Wesentlichen aus Operationen, Physiotherapie und Reha bestanden.

Dank zahlreicher rekonstruktiver Eingriffe kann Charles heute wieder ein weitgehend normales Leben führen. Um seinen Hals und seine Augenlider zu reparieren, wurde Haut von Oberschenkel und Schulter verwendet. Sein Kinn konnte mit Arterien und Gewebe aus einem seiner Arme wiederhergestellt werden.

Glück im Unglück: Charles trug an besagtem Tag eine feuerfeste Arbeitshose, ansonsten hätten seine Verbrennungen noch weitaus schlimmer ausfallen können.

Die horrenden Kosten, die sich in den zwei Jahren der Behandlung angesammelt haben, sollen über die Spendenseite GoFundMe bezahlt werden. Charles Bruder Brandon Edwards schreibt dort: "Das Aussehen meines Bruders hat sich an diesem Tag für immer verändert, aber ich bewundere die Stärke, die er während der Tortur entwickelt hat."

Heute hält Charles Dittler Vorträge bei einem lokalen Radiosender und hofft auch darauf, Schulen besuchen zu können, um das Bewusstsein für Brandschutz zu schärfen.

Titelfoto: Facebook Screenshot @Charles Wopdontstop Dittler

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