Fahranfänger landet kopfüber im Bach: Lenkte sein Handy ihn ab?

Neunkirchen-Seelscheidt/Rhein-Sieg-Kreis - Am Montag ist ein Fahranfänger (18) kopfüber mit seinem Wagen in einem Bach in Neunkirchen-Seelscheidt (NRW) gelandet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Ein Fahranfänger (18) in Neunkirchen-Seelscheidt ist am Montag kopfüber mit seinem Wagen in einem Bach gelandet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Ein Fahranfänger (18) in Neunkirchen-Seelscheidt ist am Montag kopfüber mit seinem Wagen in einem Bach gelandet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.  © Polizei Rhein-Sieg-Kreis

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war der 18-Jährige am Montag gegen 18.50 Uhr mit seinem Ford auf der Bundesstraße 507 unterwegs, als er nach eigenen Angaben "mit angepasster Geschwindigkeit" in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam und auf den Grünstreifen neben der Straße geriet.

Der Kleinwagen sei daraufhin gegen die Leitplanke geprallt und anschließend in die Böschung eines Baches geschleudert worden - bis er schließlich senkrecht in dem Bach landete.

Laut den Angaben verletzte sich der junge Mann aus Neunkirchen-Seelscheid zwar bei dem Unfall, konnte sich jedoch eigenständig aus dem Wagen befreien. Er kam in ein Krankenhaus.

Weil der Ford Betriebsstoffe verlor, die in den Bach sickerten, richtete die hinzugezogene Feuerwehr Ölsperren an der Stelle ein. Das demolierte Auto wurde abgeschleppt und der entstandene Schaden auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Die Polizei ermittle nun, ob möglicherweise eine überhöhte Geschwindigkeit oder die Ablenkung durch ein Handy für den Unfall verantwortlich seien, hieß es abschließend.

Titelfoto: Polizei Rhein-Sieg-Kreis

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