Großeinsatz der Polizei! Betrunkener baut Unfall und verirrt sich im Feld

Tessin - Das war keine gute Idee! Ein betrunkener Mann hat am Samstagmorgen im Landkreis Rostock einen schweren Verkehrsunfall gebaut und anschließend einen Großeinsatz der Polizei verursacht.

Der betrunkene Fahrer kam mit seinem Auto im Straßengraben zum Stehen und verirrte sich anschließend auf dem Feld.
Der betrunkene Fahrer kam mit seinem Auto im Straßengraben zum Stehen und verirrte sich anschließend auf dem Feld.  © Stefan Tretropp

Gegen drei Uhr in der Nacht soll er nach ersten Erkenntnissen auf der B110 nahe Basse in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen VW Caddy verloren haben.

Anschließend sei er geradeaus weitergefahren und habe dabei mehrere Schilder sowie einen Straßengraben überfahren, dann rammte er auch noch das Ortseingangsschild. Der stark beschädigte Wagen blieb verkeilt im Graben stehen.

Der etwa 40-jährige Mann, der nach Auskünften eines Bekannten zum "Sundschwimmen" auf dem Weg nach Stralsund war, irrte nach dem Vorfall betrunken und unter Schock stehend auf einem angrenzenden Feld umher.

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Einige Autofahrer bemerkten im Vorbeifahren das Unfallfahrzeug und alarmierten die Polizei. Als die Beamten eintrafen, fehlte von dem Mann aber jede Spur. Nachdem eine Suche im näheren Umfeld ohne Erfolg geblieben war, rückten sogar Spürhunde aus.

Erst einige Stunden später konnte der Bekannte via Handy Kontakt zu seinem umherirrenden Kumpel herstellen. Schließlich schickte ihm dieser seinen Standort. So konnten die Beamten den Mann schließlich finden, wie ein Sprecher auf TAG24-Nachfrage mitteilte.

Unfallfahrer war mit mehr als zwei Promille unterwegs

Bis auf einen Schock war der etwa 40-Jährige unversehrt geblieben. Allerdings fiel ein starker Alkoholgeruch auf. Ein erster Test ergab einen Wert von über zwei Promille.

Für den Mann ging es per Streifenwagen auf ein Revier, wo ihm Blut abgenommen wurde. Seine Fahrt nach Stralsund durfte er nicht fortsetzen.

Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Autofahrer aufgenommen.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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