Handbremse vergessen? Auto rollt ohne Fahrer in Fluss

Zurndorf (Österreich) - Nur mal kurz ausgestiegen und umgedreht, schon war das Auto weg...

Der Dacia rollte offenbar ungehindert in den Fluss.
Der Dacia rollte offenbar ungehindert in den Fluss.  © Freiwillige Feuerwehr Zurndorf

Als der Fahrer des Dacia sein Fahrzeug dann im Fluss Laitha entdeckte, griff er sofort zum Handy und verständigte die örtliche Feuerwehr.

Der heutige Ostersonntag startete deshalb für 19 Kameraden im österreichischen Burgenland bereits gegen kurz vor 8 Uhr.

Wie die freiwilligen Feuerwehrleute mitteilten, wurden alle Corona-Schutzmaßnahmen während der komplizierten Rettung eingehalten.

Bergung des Unfallwagens nicht ohne Spezial-Ausrüstung möglich

Mittels Kran-Wagen wurde der Dacia aus dem Fluss gehoben.
Mittels Kran-Wagen wurde der Dacia aus dem Fluss gehoben.  © Freiwillige Feuerwehr Zurndorf

Da die Zurndorfer Kameraden aber nicht viel am Unfallort ausrichten konnten, alarmierten sie zusätzliche Einsatzkräfte aus dem Nachbarort nach.

Diese rückten mit einem sogenannten schwerem Rüstfahrzeug an, an welchem sich ein Kran befindet.

So konnte der Dacia rasch aus dem ruhigen Fluss geborgen werden.

Keine Verletzten bei Auto, das sich selbstständig macht.

Um 9.33 Uhr soll der Einsatz für alle Beteiligten zu Ende gewesen sein.

Ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge soll das Fahrzeug keine größeren Schäden aufweisen, berichtet heute.at. Die Handbremse wurde wohl nicht richtig angezogen, weshalb das Auto auf der unebenen Böschung ungehindert losrollte.  

Verletzte gibt es nicht zu beklagen.

Titelfoto: Freiwillige Feuerwehr Zurndorf

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