Betrunkener Autofahrer baut Unfall: Kurz vor der Fahrt ins Krankenhaus zückt er plötzlich ein Messer

Heidenheim - Ein betrunkener Autofahrer hat sich nach einem Unfall in Heidenheim vor den Augen der Polizei mit einem Messer selbst verletzt.

Der Mann schleuderte mit seinem Wagen quer über die Straße und landete an einer Böschung.
Der Mann schleuderte mit seinem Wagen quer über die Straße und landete an einer Böschung.  © onw-images.de/Markus Brandhuber

Wie das Polizeipräsidium Ulm am Sonntagvormittag mitteilte, war der Mann am Samstag gegen 20.30 Uhr bei Großkuchen zu schnell unterwegs und kam in einer Rechtskurve von der Straße ab.

Beim Gegenlenken verlor der 35-Jährige die Kontrolle über sein Auto, schleuderte quer über die Straße und landete an einer Böschung. Dabei blieb er unverletzt.

Die Polizei stellte vor Ort schnell fast, dass der Fahrer alkoholisiert war, weshalb eine Fahrt ins Krankenhaus anstand, wo dem Mann Blut entnommen werden sollte.

Als der 35-Jährige seine persönlichen Gegenstände aus dem Auto holen sollte, holte dieser laut den Beamten plötzlich ein Klappmesser aus der Ablage und stach sich damit in den Hals.

Die Polizisten leisteten daraufhin erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Später stellte sich bei einer Untersuchung heraus, dass es sich um eine oberflächliche, nicht lebensgefährliche Verletzung handelte. 

Letztlich musste der Mann Blut und seinen Führerschein abgeben.

Titelfoto: onw-images.de/Markus Brandhuber

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