Hemmingen: Mercedes kracht gegen Baum, Kreisstraße gesperrt

Hemmingen - Bei einem heftigen Crash im Kreis Ludwigsburg ist am Freitagabend eine Person verletzt worden.

Einsatzkräfte am Freitagabend vor Ort.
Einsatzkräfte am Freitagabend vor Ort.  © Nils Reeh/visualmediadesign

Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber TAG24 berichtete, geschah das Unglück gegen 19.20 Uhr zwischen Hemmingen und Münchingen, kurz nach dem Colfclub Nippenburg.

Ein Mercedes-Fahrer kam mit seinem CLA alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab, krachte gegen einen Baum.

Der Mann wurde verletzt geborgen, die Kreisstraße 1690 ist in dem Bereich voll gesperrt. Zahlreiche Einsatzkräfte sind an der Unglücksstelle.

Genauere Informationen, etwa zur Schwere der Verletzungen, gab es zunächst nicht. Die Unfallaufnahme läuft noch.

Update 7. November

Benz-Fahrer überholte Autos, flog aus Kurve

Nun liegen weitere Informationen seitens der Polizei vor.

Demnach war der Fahrer (30) des Mercedes gegen 19.20 Uhr auf der Kreisstraße 1690 von Hemmingen kommend in Richtung Münchingen unterwegs.

In einer Rechtskurve überholte der Benz-Fahrer zunächst zwei vor ihm fahrende Autos. "Der 30-Jährige verlor in der darauffolgenden Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Leitpfosten und schließlich frontal gegen einen Baum", schreiben die Beamten.

Der Unfallverursacher wurde in der Folge in seinem Mercedes eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlitt bei dem Crash schwere Verletzungen.

Sein Benz war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden am Wagen beläuft sich auf ungefähr 40.000 Euro, der Schaden am Leitpfosten auf etwa 50 Euro. "Der Schaden am Baum ist derzeit nicht zu beziffern."

Die K1690 musste zwischen Hemmingen und Münchingen bis 22.05 Uhr komplett gesperrt werden.

Neben vier Streifenwagenbesatzungen waren zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes in Begleitung eines Notarztes sowie die Feuerwehr Hemmingen mit drei Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften im Einsatz.

"Zudem waren Mitarbeiter der Notfallseelsorge zur Betreuung der am Unfallort anwesenden Personen eingesetzt", so die Polizei abschließend.

Titelfoto: Nils Reeh/visualmediadesign

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