Jäger nach Jagdunfall im Krankenhaus

Geisa/Thüringen - Auf der Jadg nach Wildschweinen hat sich im Wartburgkreis ein Schuss aus der Waffe eines Jägers gelöst. 

Ein Schuss löste sich aus der Waffe und streifte den Jäger am Ohr (Symbolbild).
Ein Schuss löste sich aus der Waffe und streifte den Jäger am Ohr (Symbolbild).  © Philipp Schulze/dpa

Mit viel Glück hat ein Jäger im Wartburgkreis einen Jagdunfall überlebt: 

Der Mann war am Mittwoch mit einem weiteren Kollegen auf der Jagd nach Wildschweinen, als sich ein Schuss aus seinem Gewehr löste, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. 

Der Streifschuss habe den Mann dabei am Ohr verletzt. Er sei nach dem Unfall zwischen den im Wartburgkreis liegenden Ortsteilen Ketten und Walkes am Mittwochabend in ein Krankenhaus nach Fulda gebracht worden. 

Bisher sei noch unklar, warum sich der Schuss aus dem Gewehr des Mannes löste. Die Polizeiinspektion Suhl ermittle nun zu den Umständen, hieß es.

Zuletzt kam es etwa 2018 zu schweren Jagdunfällen in Thüringen: Bei einer Erntejagd im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt war ein Jäger getötet worden, im Landkreis Greiz war ein Mädchen in einer Kleingartenanlage von einem Schuss getroffen und schwer verletzt worden.

Titelfoto: Philipp Schulze/dpa

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