Laster knallen gegen Leitplanke und landen im Graben: Gleich drei Lkw-Vorfälle auf A2 und A14!

Magdeburg - Gleich drei Vorfälle mit Lkw-Fahrern beschäftigten am Montag Magdeburgs Autobahnpolizei.

Der Lkw des ungarischen Fahrers, den die Polizei am Montag aus dem Verkehr zog. Der Mann war mit 2,58 Promille unterwegs gewesen und hatte eine Leitplanke beschädigt.
Der Lkw des ungarischen Fahrers, den die Polizei am Montag aus dem Verkehr zog. Der Mann war mit 2,58 Promille unterwegs gewesen und hatte eine Leitplanke beschädigt.  © Polizeiinspektion Magdeburg

Den Anfang macht gegen 15.30 Uhr ein 37-jähriger Brummi-Führer aus der Ukraine. Im Bereich der Anschlussstelle Kannenstieg verlor der Mann plötzlich die Kontrolle über sein Gefährt, geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte etwa 100 Meter Leitplanke.

Statt den Laster zu stoppen, setzte der 37-Jährige seine Fahrt ganz ungeniert fort. Nachdem er die Autobahn bei Irxleben verlassen hatte, konnte er jedoch auf der Berliner Allee gestoppt werden.

Ein anschließender Atemalkoholtext ergab einen stolzen Wert von 2,58 Promille!

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Die Polizei stellte den Führerschein des Trunkenbolds sicher und leitete Ermittlungen ein.

Weil das offenbar noch nicht genug war, musste im Anschluss noch der Laster von einem Abschleppunternehmen umgesetzt werden. Dieser hatte eine Zufahrt zumindest teilweise blockiert.

37-Jähriger mit Alkohol am Steuer, 60-Jähriger kommt von Fahrbahn ab

Mit diesem Laster war am Abend noch ein 60-Jähriger auf der A14 verunglückt.
Mit diesem Laster war am Abend noch ein 60-Jähriger auf der A14 verunglückt.  © Polizeiinspektion Magdeburg

Trunkenbold Nummer zwei folgte um 17.40 Uhr: Ein 35-jähriger Litauer war den Gesetzeshütern aufgrund seiner ungewöhnlichen Fahrweise auf der A14 aufgefallen war.

Auch hier kam es zur Kontrolle samt Atemalkoholtest, wobei der 35-Jährige sogar noch einen Drauf setzte: 2,96 Promille zeigte das Messgerät diesmal an!

Wie sein ungarischer Kollege konnte sich auch der Litauer von seinem Führerschein verabschieden. Die Polizei ermittelt.

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Immerhin Fahrer Nummer drei hatte offenbar nicht zur Flasche gegriffen. Der 60-Jährige aus dem Salzlandkreis war ebenfalls auf der A14 unterwegs, als er an der Anschlussstelle Magdeburg Reform die Kontrolle über sein Gefährt verlor und von der Fahrbahn geriet.

Der Sattelzug kam schließlich im Böschungsgraben zum Stehen und der 60-Jährige blieb dabei glücklicherweise unverletzt.

Auch in diesem Fall ermittelt nun die Polizei. Die Bergung des Lasters hat indes noch nicht begonnen. Inwieweit es dabei zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommt, konnte die Behörde zunächst nicht mitteilen.

Titelfoto: Polizeiinspektion Magdeburg

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