Tragischer Badeunfall: Mann stirbt beim Spiel mit seinem Enkel

Bremen - Am Mahndorfer See in Bremen hat es am Freitagnachmittag einen tragischen Badeunfall gegeben, bei dem ein 65-jähriger Mann ums Leben gekommen ist.

Taucher der Feuerwehr konnten den Mann nur noch leblos ans Ufer ziehen. (Symbolbild)
Taucher der Feuerwehr konnten den Mann nur noch leblos ans Ufer ziehen. (Symbolbild)  © Bodo Marks/dpa

Nach ersten Informationen der Polizei ging der Mann beim Spielen mit seinem Enkel plötzlich unter und war nicht mehr zu sehen.

Das Kind verständigte daraufhin Erwachsene, die sofort den Notruf wählten. Das Eintreffen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurde zunächst durch zugeparkte und verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge erschwert.

Vor Ort begannen die Rettungskräfte im Wasser sofort mit der Suche nach dem Mann. Zu Beginn des Einsatzes unterstützten einige Badegäste die Suche. Sie bildeten eine Menschenkette, um den Uferbereich engmaschig nach dem Vermissten abzusuchen.

Zwei Rettungstaucher entdeckten den 65-Jährigen schließlich leblos im Wasser und zogen ihn ans Ufer, wo sofort die Reanimationsmaßnahmen eingeleitet wurden. Doch jede Hilfe kam für den Mann zu spät.

Der Mann verstarb noch am Unfallort. Die Angehörigen wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut. 

Wie genau es zu dem tragischen Unfall kommen konnte, ist bislang noch völlig unklar. 

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei übernommen.

Zweiter Unfall folgte wenige Minuten später

Wie die Bremer Polizei am späten Freitagabend außerdem mitteilte, sei es zum Ende des Einsatzes zu einem weiteren Badeunfall im Mahndorfer See gekommen.

Demnach sei ein 32-jähriger Mann unweit der Unfallstelle mit einem Kopfsprung in das noch zu flache Wasser gesprungen und habe sich dabei schwer verletzt.

Glücklicherweise waren zu dem Zeitpunkt noch ein Rettungswagen und ein Notarzt von dem vorhergegangenen Unfall vor Ort, die sofort zum nächsten Unfall eilen konnten.

Der Mann konnte sofort versorgt werden und wurde von den Einsatzkräften anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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