Fahrt zu Klinik endet tödlich, Not-Kaiserschnitt bei Schwangerer

Friedrichshafen - Bei einem Autounfall vor dem Friedrichshafener Krankenhaus ist ein Mann tödlich verletzt worden.

Ein Mann ist bei einem Unfall in Friedrichshafen gestorben. (Symbolbild)
Ein Mann ist bei einem Unfall in Friedrichshafen gestorben. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Zwei Frauen, die in dem Wagen des Mannes saßen, seien lebensgefährlich verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin.

Der Fahrer war mit seinem Wagen demnach am Freitag nahe dem Klinikum mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Bordstein gefahren und hatte sich überschlagen.

Eine der beiden Frauen musste reanimiert werden.

Weitere Details konnte die Sprecherin zunächst nicht nennen.

Update, 16.54 Uhr: Fahrt zu Klinik endet tödlich, Not-Kaiserschnitt bei Schwangerer

Mit einer hochschwangeren Frau auf der Rückbank ist der Fahrer eines Autos am Friedrichshafener Klinikum gegen eine Betonmauer geprallt. Der Fahrer des Wagens sei bei dem Unfall am Freitag gestorben, teilte die Polizei mit. Die schwangere 31-Jährige im Wagen des Mannes, eine Familienangehörige des Fahrers, musste nach dem Unfall am Freitag wiederbelebt werden. Ihr Kind wurde per Not-Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Mutter und Neugeborenes schwebten am Freitag in Lebensgefahr. Eine weitere Frau im Wagen wurde schwer verletzt.

Zeugenaussagen zufolge sei der Wagen des 39-Jährigen mit hohem Tempo die Zufahrt zum Krankenhaus hinaufgefahren und dabei frontal gegen eine Betonmauer geprallt, teilte die Polizei mit. Es sei möglich, dass der Fahrer wegen eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über das Auto verloren habe. Die drei Insassen seien auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen, allerdings nicht zur Entbindung, sagte eine Polizeisprecherin.

Die hochschwangere Frau konnten die Ärzte nach dem Unfall wiederbeleben. Für den 39-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Nach dem Not-Kaiserschnitt befanden sich Mutter und Kind nach Angaben der Polizei in einem lebensbedrohlichen, aber stabilen Zustand. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat die Verkehrspolizei Ravensburg übernommen.

Titelfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

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