Auto und Straßenbahn krachen ineinander: Jetzt braucht Ihr Geduld in Mannheim

Mannheim - Verkehrsteilnehmer in Mannheim müssen am Mittwochnachmittag Geduld mitbringen. Grund dafür: ein Unfall.

Die Unfallstelle am Mittwochnachmittag.
Die Unfallstelle am Mittwochnachmittag.  © René Priebe/PR-Video

Wie die Polizei berichtet, krachten an der Kreuzung Reichskanzler-Müller-Straße/Kaiserring/Bismarckstraße eine Sraßenbahn und ein Kleinbus zusammen.

Es kommt daher zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Erkenntnisse zum Unfallhergang liegen noch nicht vor, so die Beamten.

Update: 16.10 Uhr

Wessen Ampel zeigte Grün?

Es kam nach dem Unfall u erheblichen Behinderungen im Verkehr.
Es kam nach dem Unfall u erheblichen Behinderungen im Verkehr.  © René Priebe/PR-Video

Nun liegen weitere Informationen seitens der Beamten vor.

Demnach geschah der Crash gegen 13.30 Uhr. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen bog der Fahrer (63) eines Mercedes Vito vom Kaiserring her kommend nach links auf die Bismarckstraße ein und krachte mit der in Richtung Haltestelle Hauptbahnhof fahrenden Straßenbahn der Linie 1 zusammen.

Die Bahn war mit rund 100 Fahrgästen besetzt war. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Der Linienverkehr über den Kaiserring in Richtung Hauptbahnhof war für rund 90 Minuten bis gegen 15 Uhr blockiert. Aufgrund des Unfalls kam es im gesamten Stadtgebiet zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. "Der Verkehr wurde an prägnanten Punkten von der Verkehrspolizei und Beamten des Polizeireviers Oststadt geregelt", schreiben die Ordnungshüter.

Die Unfallaufnahme war gegen 15.20 Uhr beendet. Die Behinderungen lösten sich nur zögerlich auf.

Bei der Unfallaufnahme wurde die Frage aufgeworfen, wessen Ampel Grün zeigte: die der Straßenbahn oder die des Vitos. Unterschiedliche Aussagen der Beteiligten liegen der Polizei vor.

Zeugen, die Hinweise zur Ampelschaltung geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Mannheim (Tel.: 0621/174-4222) in Verbindung zu setzen.

Titelfoto: René Priebe/PR-Video

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