War der Nebel schuld? Audi-Fahrerin (19) übersieht Kreisverkehr - Auto wird in die Luft geschleudert

Marburg-Biedenkopf - Schwerer Unfall zum Wochenstart an der Bundesstraße 3 nahe des mittelhessischen Wohratal-Halsdorf im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Dort rauschte ein Audi mit insgesamt fünf Insassen über einen Kreisverkehr hinweg. Dabei wurden alle im Wagen befindlichen Personen teils mittelschwer verletzt.

Der Audi rauschte über einen Kreisverkehr, krachte in eine Leitplanke und kam letztlich auf einem Radweg zum Stehen.
Der Audi rauschte über einen Kreisverkehr, krachte in eine Leitplanke und kam letztlich auf einem Radweg zum Stehen.  © Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf

Wie ein Sprecher der Pressestelle Marburg-Biedenkopf des mittelhessischen Polizeipräsidiums erst am Dienstagnachmittag berichtete, habe die 19 Jahre alte Fahrerin ihren Audi am Montagmorgen gegen 6 Uhr über die B3 in Richtung eines Kreisverkehrs in Höhe Halsdorf gelenkt.

Auf ihrem Weg von Kassel in Richtung Marburg hatte die junge Frau scheinbar mit starkem Nebelaufkommen zu kämpfen, was ihre Sicht aller Voraussicht nach stark eingeschränkt hatte. Wohl auch deshalb soll sie nach Passieren des ersten Kreisels, den kurz darauffolgenden zweiten Verkehrskreisel schlichtweg übersehen haben.

Daraufhin wurde der Wagen aufgrund der vorliegenden Bauweise förmlich über den Kreisel hinweg in die Luft geschleudert und prallte mit voller Wucht in eine Leitplanke. In der Folge durchbrach der Audi selbige und kam auf einem rund sechs Meter tiefer liegenden Radweg unterhalb der B3 auf dem Dach zum Stillstand.

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Neben der 19 Jahre alten Fahrerin wurden auch ihre Beifahrer, ein 13 Jahre alter Junge, ein 17-jähriges Mädchen sowie zwei Frauen im Alter von 19 und 35 Jahren, teils mittelschwer verletzt.

Alle Insassen des Fahrzeuges kamen nach der Erstversorgung umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus.

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Die B3 war infolge der Bergungs- und Ermittlungsmaßnahmen rund um die Unfallstelle bis circa 7.25 Uhr voll gesperrt.

Neben der Feuerwehr und der Polizei, die zwischenzeitlich eine Rundfunkwarnmeldung herausgegeben hatte, waren zudem gleich mehrere Rettungswagen bei dem Crash im Einsatz. Insgesamt belief sich der Sachschaden an Auto und Infrastruktur auf rund 10.000 Euro.

Titelfoto: Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf

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