Schrecklicher Busunfall mit neun Toten: Staatsanwaltschaft ermittelt

Gliwice (Polen) - Nach einem Busunfall in Südpolen mit neun Toten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Autofahrer, der den Zusammenstoß ausgelöst haben könnte. 

Inzwischen wurde ein 67-jähriger Mann festgenommen. (Symbolbild)
Inzwischen wurde ein 67-jähriger Mann festgenommen. (Symbolbild)  © 123RF/picsperfect

Dem 67-Jährigen werde die unbeabsichtigte Verursachung eines Verkehrsunfalls vorgeworfen, der das Leben und die Gesundheit vieler Menschen bedroht habe, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Gliwice am Montag mit.

Bei der Kollision eines Reisebusses mit einem Kleinbus in Schlesien waren in der Nacht auf Sonntag neun Menschen ums Leben gekommen, sieben wurden zum Teil schwer verletzt (TAG24 berichtete). 

Zum Unfallhergang vermutet die Polizei, dass der Kleinbus infolge eines Ausweichmanövers auf der nassen Landstraße ins Schleudern kam, umkippte und auf die Gegenfahrbahn rutschte. 

Der entgegenkommende Autobus sei daraufhin gegen das Dach des auf der Seite liegenden Fahrzeugs gekracht.

Dem bereits am Sonntag festgenommenen 67-jährigen Fahrer werfen die Ermittler vor, er habe mit einem riskanten Überholmanöver den Fahrer des Kleinbusses zum Ausweichen gezwungen. 

Laut Nachrichtenagentur PAP drohen ihm bis zu acht Jahre Haft.

Titelfoto: 123RF/picsperfect

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