Nach tödlichem Unfall in Mecklenburg-Vorpommern: Polizei ermittelt gegen Leipziger

Leipzig/Neustrelitz - Nach einem schweren Unfall beim Überholen unweit von Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) ermittelt die Polizei gegen einen jungen Autofahrer (34) aus Sachsen.

Bei dem Unfall war am Freitag ein 30-Jähriger ums Leben gekommen. Nun ermittelt die Polizei gegen einen 34-jährigen Leipziger. (Symbolbild)
Bei dem Unfall war am Freitag ein 30-Jähriger ums Leben gekommen. Nun ermittelt die Polizei gegen einen 34-jährigen Leipziger. (Symbolbild)  © Carsten Rehder/dpa

Gegen den 34-Jährigen aus Leipzig besteht der Verdacht der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung, wie ein Polizeisprecher am Sonntag in Neubrandenburg erklärte.

Bei dem Frontalzusammenstoß am Freitag unweit von Weisdin war ein Mann getötet worden (TAG24 berichtete). Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Der Unfallfahrer war den Angaben zufolge allein im Wagen und erlitt leichte Verletzungen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war er mit seinem Wagen hinter einem Lastwagen in einer Kolonne gefahren. Kurz vor dem Unfall sei er trotz Überholverbots auf der Bundesstraße 96 zum Überholen ausgeschert.

In dem Moment war der andere Wagen im Gegenverkehr aus einer schwer einsehbaren Senke gekommen. Ein 30-Jähriger in dem entgegenkommenden Auto, ein Mann aus Neubrandenburg, starb.

Der 20-jährige Fahrer sowie zwei 20 und 27 Jahre alte Mitfahrer kamen mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die B96 nach Berlin war an der Unfallstelle rund zwei Stunden gesperrt.

Im Zuge der Ermittlungen werde auch geprüft, warum der Autofahrer aus Sachsen trotz der strengen Corona-Einschränkungen im Nordosten unterwegs war.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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