Notarztwagen kracht in Skoda und fällt zwei Bäume: Mehrere Menschen nach heftigem Unfall verletzt

Weißnaußlitz - Am Donnerstagabend kam es in Weißnaußlitz bei Bautzen zu einem schweren Verkehrsunfall.

Durch den heftigen Crash erlitt der Skoda einen Totalschaden.
Durch den heftigen Crash erlitt der Skoda einen Totalschaden.  © Lausitznews/Toni Lehder

Ein Notarzteinsatzfahrzeug war auf der S119 mit Blaulicht zu einem Einsatz unterwegs, als es gegen 18.15 Uhr an der Kreuzung zur Weißnaußlitzer Straße mit einem Skoda kollidierte.

Laut Aussagen der Polizeidirektion Görlitz kam es zu dem heftigen Zusammenstoß, weil der Skoda in dem Moment nach links abbog, als ihn der Rettungswagen gerade überholen wollte.

Das Einsatzfahrzeug erfasste den Kleinwagen mit voller Wucht, schoss auf die Gegenfahrbahn, fällte zwei an der Straße stehende Bäume und kam knapp 100 Meter weiter zum Stehen.

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In beiden Autos öffneten sich durch die Wucht der Kollision diverse Airbags. Am Skoda wurde ein Rad aus der Verankerung gerissen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.

Umgehend eilten zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei an die Einsatzstelle. Der Fahrer des Notarztwagens wurde schwer, sein Beifahrer leicht verletzt. Auch die Fahrerin des Skoda erlitt leichte Verletzungen.

Die drei Personen wurden vor Ort versorgt und anschließend in ein Klinikum gebracht.

Die Kameraden der Feuerwehr banden auslaufende Betriebsstoffe, leuchteten die Unfallstelle aus und sicherten die betroffene Kreuzung. Experten des Unfalldienstes der Polizeidirektion Görlitz nahmen am Unfallort Spuren auf. Die Beamten führen nun die weiteren Ermittlungen.

Auch der Rettungswagen wurde durch die Wucht des Zusammenpralls schwer beschädigt.
Auch der Rettungswagen wurde durch die Wucht des Zusammenpralls schwer beschädigt.  © Lausitznews/Toni Lehder

Die S119 war im Zuge der Rettungs- und Unfallaufnahme für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Den Einsatz, zu welchem der Notarzt eigentlich sollte, musste ein anderer Arzt übernehmen.

Titelfoto: Lausitznews/Toni Lehder

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