Auto wird in Gruppe von Rennradfahrern geschleudert: Ein Toter, drei Verletzte

Wildeshausen - Am Mittwochvormittag hat es in Wildeshausen im Landkreis Oldenburg einen schweren Verkehrsunfall mit zwei lebensgefährlich verletzten Rennradfahrern gegeben. 

Mehrere Fahrräder liegen nach dem schweren Unfall auf einem Gehweg.
Mehrere Fahrräder liegen nach dem schweren Unfall auf einem Gehweg.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Nach ersten Angaben der Polizei missachtete ein 22-jähriger Autofahrer beim Abbiegen zunächst die Vorfahrt eines anderen Wagens. 

Das Auto der 37-Jährigen wurde dann durch den Zusammenstoß in eine Gruppe von fünf Rennradfahrern geschleudert, die im Gegenverkehr unterwegs waren. 

Die hinteren beiden Rennradfahrer, ein 47-Jähriger und ein 61-jähriger Mann aus der Gemeinde Ganderkesee, wurden dabei von dem Fahrzeug erfasst und lebensgefährlich verletzt.

Sie wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht, wo der 47-Jährige mittlerweile seinen Verletzungen erlag.

Die Fahrerin und ihr 56-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. 

Die Harpstedter Straße musste für die Rettungsarbeiten vollständig gesperrt werden.

Auch die zwei Insassen in dem Fahrzeug wurden verletzt.
Auch die zwei Insassen in dem Fahrzeug wurden verletzt.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Update, 15.46 Uhr: Harpstedter Straße weiter gesperrt

Wie die Polizei inzwischen mitteilte, hatte sich der tragische Unfall gegen 11.20 Uhr ereignet. Der 22-Jährige aus der Gemeinde Harpstedt sei auf der Reckumer Straße unterwegs gewesen, wollte aber nach links auf die Harpstedter Straße in Richtung Wildeshausen einfahren.

Dabei habe er das Fahrzeug der 37-Jährigen übersehen, die in Richtung Stadtmitte unterwegs gewesen war. Die Fahrerin verlor nach dem Zusammenstoß die Kontrolle über den Wagen. 

Nach der Kollision mit der Fahrrad-Gruppe geriet der Renault auf ein Grindstück, stieß dort mit einem weiteren Fahrzeug zusammen und kam erst an einer Gebäudewand zum Stehen.

Der entstandene Sachschaden wurde von der Polizei auf mindestens 70.000 Euro beziffert. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Sperrung der Unfallstelle wurde bislang noch nicht aufgehoben. 

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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