Lastwagen erfasst Fußgänger auf der Autobahn - sofort tot!

Sinn - Tragischer Unfall am Freitagmorgen auf der Autobahn 45! Dort wurde ein Fußgänger von einem Lastwagen erfasst und kam schließlich ums Leben.

Auf der A45 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main kam es zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. (Symbolfoto)
Auf der A45 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main kam es zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. (Symbolfoto)  © Montage: Oliver Berg/dpa/lnw, DPA/Swen Pförtner

Warum die verstorbene Person zu Fuß auf der A45 unterwegs war, ist bislang nicht bekannt. Fest steht, dass das Unfallopfer gegen 6 Uhr in Höhe des mittelhessischen Sinn im Lahn-Dill-Kreis von einem Lkw erfasst wurde.

Dabei zog sich die Person derart schwere Verletzungen zu, dass sie noch am Unfallort verstarb.

Die polizeilichen Maßnahmen sorgten für enorme Einschränkungen im morgendlichen Berufsverkehr, wie Pressesprecherin Kerstin Müller erklärte.

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So sei die A45 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Herborn-Süd und Ehringshausen voll gesperrt worden. Mitunter entstand ein Stau von rund sechs Kilometern Länge. Auch die umliegenden Routen, wie die Bundesstraße 277, seien derzeit noch dicht.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auch ein Gutachter an die Unglücksstelle beordert.

Update, 9.42 Uhr: Verstorbener lief wohl in suizidaler Absicht über die Autobahn 45

Wie Pressesprecherin Kerstin Müller vom mittelhessischen Polizeipräsidium in einer weiteren Mitteilung berichtete, hätten die Untersuchungen des Gutachters verlässliche Ergebnisse hervor gebracht. So habe der Verstorbene, ein 73 Jahre alter Mann aus dem Lahn-Dill-Kreis, in suizidaler Absicht gehandelt.

Gegen 6 Uhr am Morgen soll er sich in Höhe des Parkplatzes "Am Ebersbach" bewusst vor den heran rauschenden Lkw gestellt haben, der ihn schließlich erfasste und tödlich verletzte. Der 59-jährige Lkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall einen Schock, wurde aber nicht verletzt.

Die Vollsperrung der A45 konnte gegen 9.05 Uhr aufgehoben werden.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über mögliche Suizide. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren. 


Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Montage: Oliver Berg/dpa/lnw, DPA/Swen Pförtner

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