Warnung für Ostsee-Touristen! A1 wird komplett gesperrt

Hamburg – Touristen sind nach der Corona-Pause an der Ostsee wieder willkommen. Allerdings wird die Fahrt dorthin am Wochenende nach Pfingsten schwierig. Wegen einer Vollsperrung der A1 in Hamburg drohen massive Verkehrsbehinderungen.

Die A1 wird für ein Wochenende voll gesperrt.
Die A1 wird für ein Wochenende voll gesperrt.  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Wegen Brückenbauarbeiten an der A1 in Hamburg wird die Autobahn Bremen-Lübeck am kommenden Wochenende (6./7.Juni) in beide Richtungen voll gesperrt. 

Wie die Autobahn-Niederlassung Nord mitteilte, beginnt die Sperrung zwischen Hamburg-Moorfleet und Billstedt am Samstagmorgen um 8 Uhr und endet am Montag um 5 Uhr. 

Die Planer erwarten starke Verkehrsbehinderungen. Die A1 ist eine der wichtigsten Strecken zu den Ostseestränden in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Der Sprecher der Autobahn-Niederlassung, Christian Merl, appellierte an Tagesausflügler, an diesem Wochenende zwingend auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten. 

Der Verkehr wird örtlich umgeleitet, aber durch mehrere Kreuzungen verlangsamt, auch wenn die Ampelschaltungen angepasst werden. Die A7 (Hannover-Flensburg) ist trotz mehrerer Baustellen in Hamburg dreispurig befahrbar und bietet sich als Ausweichmöglichkeit an. Aber auch auf dieser Strecke durch den Elbtunnel rechnet Merl mit erheblichen Behinderungen.

In Hamburg-Moorfleet werden die beiden Brücken der B5 über die A1 erneuert. Die Bauwerke aus dem Jahr 1956 sind vom Betonkrebs zerfressen. Vor knapp einem Jahr wurde die südliche Brücke abgerissen. Jetzt sind die Arbeiten so weit fortgeschritten, dass die Träger für das neue Bauwerk eingesetzt werden können. 

Dafür wird ein großer Kran aufgebaut, der die rund 30 Tonnen schweren und 22 Meter langen Teile einhebt. Gegen Ende des Jahres soll der Verkehr auf der Bundesstraße über die neue Brücke rollen. Dann wird die nördliche Überführung abgerissen und neu gebaut. Ende 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Titelfoto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

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