Staugefahr! Auf diesen Strecken warnt der ADAC vor starkem Reiseverkehr

Magdeburg/Laatzen - Mit dem Abklingen der Corona-Pandemie und der Öffnung von Hotels und Ferienwohnungen in einigen Regionen rechnet der ADAC am letzten Mai-Wochenende wieder mit mehr Reiseverkehr auf den Straßen.

Der ADAC erwartet wieder mehr Staus auf Sachsen-Anhalts Straßen: Besonders auf der A2 könnte es länger dauern. (Archivbild)
Der ADAC erwartet wieder mehr Staus auf Sachsen-Anhalts Straßen: Besonders auf der A2 könnte es länger dauern. (Archivbild)  © Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

Vor allem auf der A2 (Berlin-Oberhausen) bei Irxleben (Börde) in beiden Richtungen und an der Landesgrenze zu Niedersachsen müssten Autofahrer an Baustellen immer wieder mit Behinderungen rechnen, sagte die Pressesprecherin des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, Alexandra Kruse, in Laatzen.

"Auch der Großraum Halle/Leipzig ist immer ein Nadelöhr."

Bundesweit erwartet der ADAC deutlich mehr Staus als in den Vorwochen. Das Reisen ins Ausland sei noch immer eingeschränkt, deshalb seien viele in heimischen Regionen unterwegs, hieß es.

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Besonders groß ist den Angaben zufolge die Staugefahr in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln, München oder auch auf den Fernstraßen zur Nord- und Ostsee sowie an den Dauerbaustellen, von denen es aktuell mehr als 800 gebe.

Zudem müssten Fahrer mit Schwerverkehr auf den Straßen rechnen. Das Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen sei während der Corona-Krise ausgesetzt.

An den Grenzen müssten sich Autofahrer auf Wartezeiten durch Corona-Kontrollen einstellen, hieß es. Österreich, Schweiz, Italien oder Kroatien ermöglichten touristische Einreisen ohne Quarantäne. Deshalb könne es auf den wichtigsten Autobahnen in diese Richtung lebhaften Verkehr geben.

Titelfoto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

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