Mutter und Sohn (5) ertrinken im Rhein: Konnten beide nicht schwimmen?

Trebur/Darmstadt - Nachdem am Samstagabend eine Mutter und ihr Sohn im südhessischen Trebur im Rhein ertrunken sind, gehen die Ermittler davon aus, dass beide Nichtschwimmer waren. 

Die 13-Jährige Tochter musste alles mitansehen (Symbolfoto).
Die 13-Jährige Tochter musste alles mitansehen (Symbolfoto).  © Uwe Zucchi/dpa

Das teilte ein Polizeisprecher am Dienstag in Darmstadt mit.

Ersten Erkenntnissen zufolge wollte die Familie sich am Uferbereich der Rheins aufhalten und war nicht zum Baden an den Fluss gekommen. 

Der fünfjährige Sohn sei nicht weit vom Ufer entfernt ein Stück ins Wasser gegangen und dabei in einen Sog geraten (TAG24 berichtete). "Die Gefahren darf man nicht unterschätzen am Rhein", sagte der Sprecher. 

Die Mutter und die 13-jährige Tochter haben daraufhin versucht den Jungen zu retten. 

Da sie dabei selbst in Not gerieten, wurden sie von Passanten aus dem Wasser gezogen, wie die Polizei mitteilte.

Die Frau sei daraufhin erneut ins Wasser gegangen, um ihr Kind zu retten und dabei ertrunken. 

Ob die Tochter schwimmen konnte, ist laut Angaben der Polizei zum derzeitigen Zeitpunkt nicht bekannt. Die Ermittlungen dauerten an. 

Titelfoto: Uwe Zucchi/dpa

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