Nach tödlichem Unfall kracht erneut ein Lastwagen in Stauende auf A1

Verden - Schwere Unfallserie auf der A1: Nach mehreren Unglücken mit Lastwagen auf der Autobahn in Niedersachsen ist am Dienstagabend erneut ein Sattelzug in das Ende des entstandenen Staus gefahren.

Fast ungebremst fuhr der Laster auf das Stauende auf.
Fast ungebremst fuhr der Laster auf das Stauende auf.  © Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)

Der 50-jährige Fahrer krachte gegen 18.30 Uhr mit seinem Laster fast ungebremst in einen stehenden Lkw bei der Anschlussstelle Stuckenborstel (Landkreis Rotenburg) und wurde dabei schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lkw vor ihm in einen weiteren stehenden Sattelzug geschoben. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Das Führerhaus des 50-Jährigen wurde abgerissen und steckte zerstört im Auflieger des Lkws vor ihm.

Schon am Morgen war es zu einem tödlichen Auffahrunfall in dem Bereich gekommen. Da die A1 wegen eines querliegenden Lkws zwischen den Anschlussstellen Posthausen und Oyten im Landkreis Verden gesperrt worden war, hatte sich dort ein Stau gebildet.

Mehrere hintereinander fahrende Lkw fuhren am Stauende ineinander - einer der Fahrer wurde dabei tödlich verletzt.

Der querliegende Lastwagen, der den Stau ausgelöst hatte, war zuvor durch die Mittelschutzplanke gekracht und auf der Gegenfahrbahn liegengeblieben.

Sperrung der A1 bis Mittwochmorgen

Die Fahrerkabine wurde bei dem Unfall stark zusammengedrückt.
Die Fahrerkabine wurde bei dem Unfall stark zusammengedrückt.  © Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)
Drei Lastwagenfahrer wurden bei dem Unfall auf der A1 verletzt.
Drei Lastwagenfahrer wurden bei dem Unfall auf der A1 verletzt.  © Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)

Die A1 in Fahrtrichtung Osnabrück war in dem Bereich der Unfälle für Bergungsarbeiten seit Dienstagmorgen gesperrt.

Nach Angaben des Polizeisprechers sollte die Sperrung wegen des weiteren Unfalls bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs andauern.

Den Sachschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)

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