Unfall auf der A1: Typ liefert sich irre Verfolgungsjagd mit der Polizei

Burscheid/Leverkusen – Eine irre Verfolgungsjagd hat auf der A1 zwischen Burscheid und dem Kreuz Leverkusen zu einem Unfall geführt. Der Unfallort bliebt noch am Freitagmorgen abgesperrt.

Die Polizei konnte den Fahrer des silberfarbenen Mercedes nach einem Unfall auf der A1 fassen.
Die Polizei konnte den Fahrer des silberfarbenen Mercedes nach einem Unfall auf der A1 fassen.  © Vincent Kempf

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, begann die Verfolgungsfahrt in der Nacht auf Freitag in Dortmund. Ein Kölner (23) in einem silberfarbenen Mercedes sei teilweise mit 160 Sachen über die A45 und A1 gebrettert, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Die Polizei habe sogar Helikopter eingesetzt, um dem flüchtigen Fahrer auf der Spur zu bleiben. Demnach soll der 23-Jährige zwei rote Ampeln missachtet und sich den Aufforderungen der Polizisten widersetzt haben.

Nach mehr als 80 Kilometern Fahrt kam es auf Höhe einer Baustelle bei Leverkusen dann zum Crash mit einem Lkw. Der junge Mercedes-Fahrer soll dabei eine leichte Kopfverletzung erlitten haben.

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Aber damit war die waghalsige Flucht noch nicht beendet. "Der Mann verließ sein Auto und rannte zu Fuß weiter", zitiert der Kölner Stadt-Anzeiger den Polizeisprecher weiter.

Er habe versucht, sich in einem Waldstück zu verstecken, wurde jedoch durch den Helikopter und die Polizisten am Boden entdeckt und festgenommen.

Der Unfallort auf der A1 soll noch bis zum Mittag gesperrt bleiben.
Der Unfallort auf der A1 soll noch bis zum Mittag gesperrt bleiben.  © Vincent Kempf

Nach TAG24-Informationen soll der Fahrer vor einer Corona-Kontrolle geflüchtet sein. Die Ermittlungen dauern an. Die A1 soll voraussichtlich am Mittag wieder freigegeben werden.

Titelfoto: Vincent Kempf

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