Unfall auf A14: Trümmerteile fliegen umher, zwei Menschen verletzt

Leipzig - Während eine Unfallstelle auf der A14 bereits abgesichert wurde, ist wenige Meter zuvor ein weiterer Unfall geschehen, bei dem zwei Menschen verletzt und zahlreiche Trümmerteile durch die Gegend geflogen sind.

Auf der A14 kam es zu einem Unfall, bei dem zwei Menschen verletzt und zahlreiche Autos durch umherfliegende Trümmerteile in Mitleidenschaft gezogen wurden. (Archivbild)
Auf der A14 kam es zu einem Unfall, bei dem zwei Menschen verletzt und zahlreiche Autos durch umherfliegende Trümmerteile in Mitleidenschaft gezogen wurden. (Archivbild)  © Ralf Seegers

Wie die Polizei am heutigen Samstag mitteilte, befuhr der 54-jährige Fahrer eines Audi am Freitagnachmittag den linken Fahrstreifen der Autobahn in Richtung Magdeburg.

Als er einen vor sich fahrenden Kleintransporter mit einer 35 Jahre alten Frau am Steuer verbotenerweise rechts überholen wollte, habe ein bisher unbekannter Fahrer eines Citroen von der rechten auf die mittlere Fahrspur wechseln wollen.

Um einen Zusammenstoß mit dem Wagen zu vermeiden, sei der Audifahrer wieder nach links ausgewichen, kollidierte dabei jedoch mit dem Kleintransporter.

Beide Fahrzeuge stießen gegen die Mittelleitplanke und schleuderten mehrere Meter über die Fahrbahn.

Sie kamen auf Höhe einer anderen Gefahrenstelle, die bereits gesichert worden war, zum Stehen. Diese war wenige Minuten vorher entstanden, als bei einem Ford Focus gegen 16.05 Uhr ein Reifen geplatzt war.

Laut Polizei sei diese Gefahrenstelle zur Zeit des Unfalls bereits sichtbar gewesen, sodass der unbekannte Fahrer des Citroen möglicherweise deshalb den Fahrstreifen habe wechseln wollen.

Der Audifahrer wurde leicht verletzt, die Fahrerin des Transporters musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach ersten Angaben wurde der Gesamtschaden auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Beim Zusammenstoß der Unfallfahrzeuge seien außerdem zahlreiche Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden, mit denen mindestens vier weitere Autos kollidierten.

Titelfoto: Ralf Seegers

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