Nach Lkw-Karambolage: A2 Richtung Berlin weiter voll gesperrt

Burg/Lostau - Nach einem Auffahrunfall auf der A2 bei Burg (Landkreis Jerichower Land) ist die Autobahn in Richtung Berlin mehrere Stunden gesperrt worden.

Am frühen Montagmorgen ist ein 21-jähriger VW-Fahrer in einen vor ihm fahrenden Lkw gekracht und wurde dabei schwer verletzt.
Am frühen Montagmorgen ist ein 21-jähriger VW-Fahrer in einen vor ihm fahrenden Lkw gekracht und wurde dabei schwer verletzt.  © Polizeiinspektion Magdeburg

Am frühen Montagmorgen gegen 4 Uhr war ein 21 Jahre alter VW-Fahrer mit seinem Wagen auf ein vorausfahrendes Lkw-Gespann aufgefahren, wie die Polizei mitteilte. Das Auto schleuderte über die Fahrbahn und blieb an der Mittelleitplanke stehen.

Der 21-Jährige aus dem Heidekreis in Niedersachsen wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Auf rund 150 Metern Länge musste die Fahrbahn durch ein Spezialfahrzeug der Ölwehr gereinigt werden. Die Sperrung dauerte fünf Stunden.

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Im Rückstau kam es zu einem weiteren Auffahrunfall mit drei Lastwagen. Zwischen dem Parkplatz Krähenberge und der Anschlussstelle Burg-Zentrum habe ein Fahrer die Verkehrssituation zu spät erkannt und sei in das Stauende gefahren.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden zwei Lkw aufeinander geschoben. Der 52 Jahre alte Unfallfahrer wurde laut Polizei leicht, ein 53-jähriger Fahrer wurde schwer verletzt.

Alle drei Fahrzeuge wurden stark beschädigt und wurden abgeschleppt. Es kam zu weiteren Verkehrsbehinderungen.

Es bildete sich daraufhin ein Stau, dessen Ende ein Lkw-Fahrer zu spät bemerkte und hinein rauschte.
Es bildete sich daraufhin ein Stau, dessen Ende ein Lkw-Fahrer zu spät bemerkte und hinein rauschte.  © Matthias Strauß
Dadurch wurden insgesamt drei Lastwagen ineinander geschoben. Dabei wurden zwei Männer zum Teil schwer verletzt.
Dadurch wurden insgesamt drei Lastwagen ineinander geschoben. Dabei wurden zwei Männer zum Teil schwer verletzt.  © Matthias Strauß

Die Sperrung in Richtung Berlin wird laut Polizeiangaben noch bis in die frühen Nachmittagsstunden bestehen bleiben. Die Bergungsmaßnahmen haben demnach bereits begonnen.

Titelfoto: Matthias Strauß

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