Nach Unfall-Drama auf der A2: Polizei sucht weiter nach weißem Transporter

Groß Santersleben - Als in der Nacht zum 8. November eine 24-Jährige mit ihrem Auto auf der A2 unterwegs ist, läuft plötzlich ein Mann auf die Straße. Die Frau erfasst ihn, kurz darauf rauscht auch noch ein Transporter über den leblosen Körper des Mannes, macht sich darauf aus dem Staub. Nun gab die Polizei bekannt: Die Suche nach dem Transporter ist noch längst nicht eingestellt.

Die Polizei hofft nun auf Hinweise durch Zeugen. (Symbolbild)
Die Polizei hofft nun auf Hinweise durch Zeugen. (Symbolbild)  © foottoo/123rf

Stattdessen bittet die Behörde nun um Mithilfe durch Zeugen. 

"Aufgrund der Nähe zum Rasthof Börde besteht die Möglichkeit, dass andere Verkehrsteilnehmer den Unfall beobachtet haben und Angaben zum Verbleib des weißen Transporters machen können", hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Zentralen Verkehrs- und Autobahndienstes (ZVAD) der Polizei Magdeburg.

Der tragische Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 8. November, gegen 3.37 Uhr, auf der A2, Höhe Groß Santersleben, in Fahrtrichtung Hannover (TAG24 berichtete).

Transporter überrollt Mann auf der A2: Polizei bittet um Hinweise

Der Vorfall ereignete sich laut Polizei in der Nähe des Rasthofs Börde bei Groß Santersleben.
Der Vorfall ereignete sich laut Polizei in der Nähe des Rasthofs Börde bei Groß Santersleben.  © Screenshot/Google Maps

Die 24-Jährige war mit ihrem Opel auf der Autobahn unterwegs, als der Mann (26) unvermittelt auf die Fahrbahn trag. Die Frau konnte nicht mehr ausweichen, erfasste ihn. Der 26-Jährige wurde daraufhin mehrere Meter durch die Luft geschleudert und blieb dann leblos auf dem mittleren Fahrstreifen liegen.

Kurz darauf kam der Transporter angerauscht, überfuhr den leblosen Körper des Mannes und raste weiter in Richtung Hannover.

Herbeigerufene Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 26-Jährigen feststellen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Transporter blieb zunächst erfolglos.

Wie die Polizei nun mitteilte, hat sie die Suche jedoch noch nicht aufgegeben. Zeugen, die Hinweise zu der Tragödie geben können, sollen sich beim ZVAD unter Tel. 039204720 melden.

Titelfoto: foottoo/123rf

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