Betrunkener baut Unfall auf der A20 und ist anschließend verschwunden

Rostock - Ja, wo ist er denn? Ein betrunkener Autofahrer hat am Samstagnachmittag auf der A20 für einen Großeinsatz von Rettungskräften gesorgt.

Die Spuren des Unfalls sind am Citroën deutlich zu erkennen. Im Hintergrund steht der Rettungshubschrauber auf einem Feld.
Die Spuren des Unfalls sind am Citroën deutlich zu erkennen. Im Hintergrund steht der Rettungshubschrauber auf einem Feld.  © Stefan Tretropp

Der Mann hatte auf der A20 bei Rostock einen Unfall verursacht, war in der Folge aber unauffindbar.

Lange Zeit irrten die alarmierten Einsatzkräfte umher, um das demolierte Auto samt Fahrer zu finden.

Nach Angaben des 44-Jährigen ereignete sich der Vorfall gegen 15.30 Uhr zwischen den Abfahrten Rostock-West und Rostock-Südstadt.

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Der Mann wollte mit seinem Citroën einem anderen, schlingernden Fahrzeug ausweichen. Dabei, so seine Aussage, sei er nach links abgekommen und habe die Mittelleitplanke gestreift.

Nach dem abgesetzten Notruf rückten mehrere Feuerwehren, Rettungswagen, Notarzt, Hubschrauber und Autobahnpolizei aus, da sie von einem schweren Unfall ausgingen.

Doch nichts da! Am angegeben Unfallort irrten sie umher, nichts war zu finden. Die Einsatzkräfte weiteten ihre Suche aus, der Helikopter drehte zahlreiche Runden.

Tochter war kurz vor dem Unfall noch an Bord

Eher durch einen Zufall fanden die Helfer den 44-Jährigen mit seinem demolierten Auto am Feldrand nahe Pölchow an der Abfahrt Rostock-West.

Der Mann hatte den Unfall unverletzt überstanden, fiel aber anderweitig auf. Eine Alkoholkontrolle ergab 1,47 Promille!

Die Beamten kassierten den Führerschein vor Ort ein, ihm droht nun ein Verfahren. Nur kurze Zeit vor dem Unfall soll er sogar noch seine neunjährige Tochter mit an Bord gehabt haben.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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