Fahrer sofort tot: Lkw rast in A3-Stauende und fängt Feuer

Marktheidenfeld - Tödliches Ende eines Auffahrunfalls auf der Autobahn 3 in Höhe von Marktheidenfeld im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart. Hierbei verlor der Fahrer eines Lkw sein Leben.

Der Fahrer einer der Lastwagen verstarb noch am Unfallort.
Der Fahrer einer der Lastwagen verstarb noch am Unfallort.  © NEWS5/Höfig

Wie ein Sprecher der unterfränkischen Polizei am Mittwochnachmittag mitteilte, sei es auf der A3 in Richtung Frankfurt bereits am Morgen zu einem ersten Unfall gekommen, aus dem ein Stau resultierte. Dieser fand sein Ende in Höhe von Marktheidenfeld.

Gegen 12.30 Uhr soll der Fahrer eines Sattelschleppers dieses Stauende erreicht, aber nicht rechtzeitig darauf reagiert haben. Daraufhin krachte er in voller Fahrt in einen stehenden Lkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes fingen beide Fahrzeuge sowie eine am Fahrbahnrand befindliche Lärmschutzwand Feuer.

Weiterhin wurde der stehende Lkw in einen vor ihm stehenden Klein-Laster gedrückt, der wiederum auf ein Auto geschoben wurde. Während der Fahrer des stehenden Lkw sowie der Transporter-Fahrer mit leichten Verletzungen davonkamen, konnte sich der mutmaßliche Unfallverursacher nicht mehr rechtzeitig aus seinem brennenden Lkw retten und verstarb noch an der Unfallstelle.   

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften versuchten der Lage schnellstmöglich Herr zu werden. Ein Sachverständiger, der auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg hinzugezogen wurde, soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren.

Die A3 wurde aufgrund von starker Rauchentwicklung und umherfliegenden Trümmerteilen rund um die Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen vorerst voll gesperrt. In Folge der Massenkarambolage staute sich der Verkehr auf der A3 auf bis zu 15 Kilometern. Auch auf den empfohlenen Umleitungsstrecken ging aufgrund der erhöhten Verkehrsdichte zum Teil nichts mehr.

Heftiger Unfall auf der Autobahn 3: Lkw-Fahrer stirbt in brennendem Lkw

Zwei am Unfall beteiligte Lkw fingen umgehend Feuer.
Zwei am Unfall beteiligte Lkw fingen umgehend Feuer.  © NEWS5/Höfig

Der Sachschaden, der bei dem schwerwiegenden Unfall entstand, bewegt sich ersten Einschätzungen zufolge wohl im hohen sechsstelligen Bereich. 

Die Bergungsarbeiten und somit die Vollsperrung in Fahrtrichtung Frankfurt werden sich laut Angaben der Polizei wohl noch bis circa 22 Uhr ziehen.

Titelfoto: NEWS5/Höfig

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