Unfall mit PS-starkem BMW auf A38: VW-Fahrer missbraucht Rettungsgasse und wird zum Geisterfahrer

Sollstedt - Bei einem Unfall am Freitagabend auf der A38 in Nordthüringen haben sich zwei Personen schwer verletzt. Zusätzlich machte ein rücksichtsloser Volkswagen-Fahrer auf sich aufmerksam.

Ein 25-Jähriger wollte nach einem Unfall auf der A38 nicht im Stau warten und benutzte die Rettungsgasse. Für diese Aktion drohen ihm nun harte Konsequenzen. (Symbolfoto)
Ein 25-Jähriger wollte nach einem Unfall auf der A38 nicht im Stau warten und benutzte die Rettungsgasse. Für diese Aktion drohen ihm nun harte Konsequenzen. (Symbolfoto)  © Andreas Arnold/dpa

Laut Polizeiangaben hatte ein 29-Jähriger auf der A38 in Richtung Göttingen durch Aquaplaning die Kontrolle über seinen PS-starken BMW verloren.

Das Auto touchierte daraufhin die linke Betonwand, schleuderte anschließend über beide Fahrspuren und kollidierte mit der Betonwand auf der rechten Seite.

Beide Personen im BMW verletzten sich schwer und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden.

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Wegen des Unfalls musste die A38 in Richtung Göttingen voll gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau. Ein ungeduldiger VW-Fahrer wollte jedoch nicht warten und entschied sich für ein gefährliches und gleichzeitig rücksichtsloses Fahrmanöver.

Laut Angaben der Polizei wendete der 25-Jährige im Stau und fuhr als Geisterfahrer mit einem Kleintransporter in der Rettungsgasse. Als ihm weitere Rettungskräfte entgegenkamen, wendete er erneut und ordnete sich erneut im Stau ein.

Ohne Folgen wird seine riskante Aktion aber nicht bleiben. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer hatten sich die Fahrzeugdaten gemerkt und konnten die den Beamten übermitteln.

Dem Verkehrs-Rowdy erwartet nun ein Bußgeld mit Punkten und einem Fahrverbot.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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