Dresden - Viel Geduld war am Freitagnachmittag auf der A4 bei Dresden und Görlitz gefragt. Zwei Unfälle sorgten für Behinderungen.
Wie die Polizei auf TAG24-Nachfrage mitteilte, waren gegen 14.45 Uhr zunächst zwischen den Anschlussstellen Dreieck Dresden-Nord und Hermsdorf vier Autos zusammengestoßen
Ein Passat musste verkehrsbedingt bremsen, woraufhin ein weiterer VW sowie ein Opel Astra verlangsamten. Eine Saab-Fahrerin (32) bemerkte dies nicht und krachte hinten drauf.
Die 32-Jährige sowie zwei weitere Insassen und der Fahrer des Opels (35) erlitten leichte Verletzungen. "Die Richtungsfahrbahn Görlitz musste erst voll gesperrt werden. Danach war der Standstreifen frei", sagte Sprecher Lukas Reumund (47).
Rund 45 Minuten später folgte dann kurz vor der Grenze zu Polen ein weiterer Crash - dieses Mal fuhr laut Polizei einem DAF-Sattelzug ein Kleintransporter auf. Dessen Landung - bestehend aus Paletten und Flaschen - verteilte sich auf der Autobahn, die in Richtung Nachbarland für fast drei Stunden voll gesperrt war.
Am Grenzübergang staute es sich über zwei Kilometer. Im Dresdner Bereich zog sich der Stau zeitweise über neun Kilometer.
Erstmeldung vom 20. Februar, 16.58 Uhr. Letzte Aktualisierung am 20. Februar, 18.41 Uhr.